Stoß im Himmel

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Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von
Jahr bis
Name seit 1796
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Hans "Stosanhimel"
Bezirk 1
Lage Innere Stadt
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke Stoß-im-Himmel-Haus
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Stoß im Himmel (1). Die gegen die Wipplingerstraße gelegene Hälfte der Gasse gehörte bis 1421 zur Judenstadt. Die andere Hälfte hieß 1351 und 1354 "Gäßlein da geht ans Judentor". Dieses Tor (bei der Trennlinie der heutigen Parzellen eins und drei) blieb nach Auflassung der Judenstadt (1421) teilweise, nämlich als Schwibbogen, bestehen. Danach hieß die gesamte Gasse 1465 und 1507 "Gässlein, als man durch den Schwibbogen zu Unserer Frauen auf der Stetten (= Maria am Gestade) geht". Seit 1796 führt sie den Namen Stoß im Himmel nach dem Schild des Hauses Nummer 3 (Stoß-im-Himmel-Haus), das 1522 nach dem Besitzer Hans Stosanhiml erworben worden war.

Gebäude

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 4. Teil. Wien ²1953 (Manuskript im WStLA), S. 808 f.
  • Richard Perger: Straßen, Türme und Basteien. Das Straßennetz der Wiener City in seiner Entwicklung und seinen Namen. Wien: Deuticke 1991 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 22), S. 141