Stella von Hohenfels-Berger

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Stella von Hohenfels-Berger in einem Rollenporträt
Personenname Hohenfels-Berger, Stella
Abweichende Namensform Loderbank, Stella
Titel Freifrau
Geschlecht weiblich
GND 116132043
Geburtsdatum 16.04.1857
Geburtsort Florenz
Sterbedatum 21.02.1920
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof Zentralfriedhof
Grabstelle Gruppe 32 A, Nummer 46
Ehrengrab ja
Beruf Schauspielerin
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche Hohenfelsplatz
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  10.11.2017 durch WIEN1\lanm09bum
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Bildname Stellahohenfels.jpg
Bildunterschrift  Stella von Hohenfels-Berger in einem Rollenporträt
Bildquelle Wienbibliothek im Rathaus, Handschriftensammlung, H.I.N.-231147
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0

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Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Sterbeadresse13Kopfgasse1

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Stella Freifrau von Hohenfels-Berger, geborene Loderbank, * 16. April 1857 Florenz, † 21. Februar 1920 Wien 13, Kopfgasse 1 (Zentralfriedhof, Ehrengrab Gruppe 32A, Nr. 46). Schauspielerin, Gatte (1889) Alfred von Berger (1853-1912), Burgtheaterdirektor.

Biographie

Tochter wohlhabender Patrizier, wurde sie im Pariser Sacre Coeur und ab 1870 in einem Internat bei Stuttgart erzogen (wo sie sich in der deutschen Sprache vervollkommnete und erste Kontakte zum Theater knüpfte). Ohne dramaturgische Vorbildung spielte sie am 7. Jänner 1873 am Berliner Nationaltheater die Louise in „Kabale und Liebe", gastierte dann in Straßburg und in der Schweiz. Am 30. Mai 1873 debütierte sie als Desdemona am Hofburgtheater, in dessen Verband sie am 1. September 1873 als große Naive aufgenommen wurde (1881 zur Hofschauspielerin ernannt, 1887 lebenslänglich verpflichtet). Sie verkörperte das ideale Mädchenbild, die ewige Jugend, grazil und voller Anmut. Zu ihren Hauptrollen zählten unter anderem Iphigenie, Käthchen, Minna von Barnhelm, Libussa, Harriet, Viola, Klärchen, Ophelia, Esther und Maria Stuart. Als ihr Gatte 1910 die Direktion des Burgtheaters übernahm, durfte sie nicht mehr auftreten. Hohenfelsplatz.


Literatur

  • Walter Kleindel: Das große Buch der Österreicher. 4500 Personendarstellungen in Wort und Bild, Namen, Daten, Fakten. Unter Mitarbeit von Hans Veigl. Wien: Kremayr & Scheriau 1987
  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815 – 1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1957 * Ernst Wurm: Die Burgschauspielerin. Zwölf Porträtskizzen. Wien: Bergland-Verlag 1969 (Österreich-Reihe, 357), S. 25 ff., S. 63 f.
  • Schauspieler des Burgtheaters : 1776 - 1976 [43. Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien, 6. Mai - 20. Juni 1976]. Wien: Museen der Stadt Wien, S. 26
  • Hans Markl: Kennst du die berühmten letzten Ruhestätten auf den Wiener Friedhöfen? Band 1: Zentralfriedhof und Krematorium (Urnenhain). Wien: Pechan 1961, S. 100