Steindlgasse

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
1., Tuchlauben 9; Steindlgasse, um 1940
Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von
Jahr bis
Name seit
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Bezirk 1
Lage
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  10.05.2017 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Bildname Tuchlauben9.jpg
Bildunterschrift  1., Tuchlauben 9; Steindlgasse, um 1940
Bildquelle WStLA, Fotosammlung Stadtplanung, Reiffenstein
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Steindlgasse (1), benannt nach dem (bereits 1701 belegbaren) HausschildZum Steindl" (1, Steindlgasse 4). Im 14. Jahrhundert (1368, 1387) wird die Gasse „Oberhalb der Pfeilschnitzer" genannt; nach der Auflösung der Judenstadt (1) wurde sie bis zur Kurrentgasse verlängert und hieß 1422 Gäßlein gegenüber Unser Frauen Brüdern den Carmeten (Karmeliterkloster; Orden der Brüder Unserer lieben Frau vom Berge Karmel) beziehungsweise 1435 Straße der weißen Brüder (nach dem Ordenshabit). 1701 wird die Steindlgasse gemeinsam mit der heutigen Seitzergasse als Seitzer- oder Currentengässel beziehungsweise seit 1796 besitzt die Steindlgasse ihre heutige Ausdehnung.

1., Steindlgasse, um 1940

Gebäude

Literatur

  • Felix Czeike: I. Innere Stadt. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1983 (Wiener Bezirkskulturführer, 1), S. 153
  • Renate Wagner-Rieger: Das Wiener Bürgerhaus des Barock und Klassizismus. Wien: Hollinek 1957 (Österreichische Heimat, 20), S. 86
  • Richard Perger: Straßen, Türme und Basteien. Das Straßennetz der Wiener City in seiner Entwicklung und seinen Namen. Wien: Deuticke 1991 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 22)