Stadttempel

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Innere Ansicht der Synagoge in der Seitenstettengasse.
Art des Bauwerks Sakralbau
Jahr von 1826
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Dempfingerhof
Benannt nach
Einlagezahl 1182
Architekt Josef Georg Kornhäusel
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
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Bildname Wiener Tempel.jpg
Bildunterschrift  Innere Ansicht der Synagoge in der Seitenstettengasse.
Bildquelle Wilhelm Kisch: Wien. Wien: Gottlieb 1883
Bildrechte
BezirkStraßeHausnummer
1Seitenstettengasse4

frühere Adressierung

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Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt49418211862
Stadt52817951821
Stadt47617701795
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Wiener Stadttempel (1, Seitenstettengasse 4; Haus der Israelitischen Kultusgemeinde, kurz IKG).


Geschichte der Entstehung des Wiener Stadttempels

Nach der zweiten großen Vertreibung der Juden aus Österreich 1670 und 150 Jahren der bloßen Tolerierung einzelner Hofjuden und deren Familien führte der wirtschaftliche Aufstieg einiger jüdischer Familien am Ende des 18. Jahrhunderts und während der Napoleonischen Kriege zum Wunsch, eine repräsentative Synagoge in der Stadt zu erbauen. Bis zur Verfassung von 1849 wurde aber der jüdischen Bevölkerung Wiens die Bildung einer eigenen Gemeinde untersagt. Sie durfte lediglich mit Hofdekret von 1792 einen Ausschuss von Vertretern bilden, die diese jüdische Gemeinschaft nach außen hin repräsentierte. Neben Spital und Friedhof besaßen die Juden bis zu den Anfangsjahren des 19. Jahrhunderts kein eigenes Gebäude, um ihre Gebete verrichten zu können. Es war ihnen verboten, öffentliche Gottesdienste abzuhalten. Sie beteten und lernten in einer Betstube im Haus "Zum Weißen Stern" in 1, Sterngasse. Am 22. Oktober 1811 erging an die tolerierten Juden ein Aufruf, sich finanziell für den Erwerb von neuen Gebetsräumen einzusetzen, da die Betstube in der Sterngasse wegen Nässe und Finsternis und seiner unterirdischen Lage "eher einem Kerker als einem Gotteshause ähnlich" sehe.[1] Neben einer geräumigen Gebetsstätte bedurfte es auch Räumlichkeiten für den religiösen Schulunterricht und ein rituelles Bades (Mikwe). Es fanden rege Spendensammlungen statt und 1811 wurde es den Juden gestattet, ein bestehendes Gebäude um 90.000 Gulden zu erwerben. Es handelte sich um den im Besitz von Felix Freiherrn von Friedenthal befindlichen Pempflingerhof in der heutigen Seitenstettengasse. Am 4. September 1812 erfolgte nach Umbauten die Einweihung des Bethauses, der Religionsschule und des rituellen Bades. Diese Lokalität entsprach jedoch einer wirtschaftlich aufstrebenden und selbstbewussten jüdischen, teils geadelten Oberschicht bald auch nicht mehr.[2] Bereits am 18. November 1819 erging ein Schreiben des Vorstands der Israelitischen Gemeinschaft an ihre Mitglieder mit dem Aufruf, zur Erbauung einer großen Synagoge beizutragen. Als Baugründe wurden der Passauer Hof und das alte Lottohaus in Erwägung gezogen. Beide Vorschläge wurden vom Magistrat - unter anderem wegen zu großer Nähe zu einer Kirche (Maria am Gestade) - abgelehnt. Die Verantwortlichen konnten jedoch glaubwürdig machen, dass der Pempflingerhof baufällig war und am 19. Dezember 1823 erteilte der Wiener Magistrat die Erlaubnis zur Erbauung eines neuen Gebäudes. 1824 erfolgte die Demolierung des Pempflingerhofes.[3] Für den Neubau konnte der Architekt Josef Georg Kornhäusel gewonnen werden. Das Baukapital setzte sich aus einer „Anleihe mit Partial-Obligationen zu je 1000 Gulden“ zusammen, die von wohlhabenden, tolerierten Juden, darunter von Anselm Salomon von Rothschild aufgenommen wurden.[4] Der Vertrag über den Neubau wurde am 20. Jänner 1824 abgeschlossen, die von Kornhäusel vorgelegten Pläne 1823 genehmigt. Am 12. Dezember 1825 fand „im Beisein der Leiter sämtlicher Behörden, Repräsentanten, Vertreter und der Bauführer in feierlicher Weise die Grundsteinlegung statt“. Isak Noa Mannheimer, Prediger, ab 1852 Rabbiner und später Oberrabbiner, hielt die Festrede.[5] In einer Erbauungszeit von 1824 bis 1826 wurde der Bau fertiggestellt. Am Sonntag, den 9. April 1826 war die feierliche Eröffnung des Wiener Stadttempels. Isak Noa Mannheimer hielt die Predigt und der aus Hohenems nach Wien berufene Kantor Salomon Sulzer gestaltete den musikalischen Teil.[6]

Baugeschichte des Wiener Stadttempels

Der Stadttempel wurde hinter einem straßenseitigen, klassizistischen, fünfstöckigen Zinshaus mit 14 Fensterachsen und dreiachsigen, flachen Seitenrisaliten und reliefgeschmückten Portalen erbaut. Die im Vormärz geltenden Bauvorschriften für nichtkatholische Gotteshäuser verboten die Sichtbarkeit direkt an der Straße.
Der Stadttempel selbst war als das älteste jüdische Gotteshaus der Innenstadt nach der ersten Vertreibung der Juden von 1421 ein elliptischer Bau mit Säulenumgang, Kuppel und Laterne. Die heutige bauliche Gestaltung weicht durch Renovierungen von den Einreichplänen und der Durchführung 1823 bis 1826 stark ab.
Das im Wiener Stadt- und Landesarchiv einliegende Konvolut an Baukonsensplänen aus dem Jahr 1823 kann dahingehend beschrieben werden: Die Synagoge verbarg sich vollkommen hinter dem Zinshaus und war durch mehrere Eingänge durch das Haus und einen Hof betretbar. Eingezeichnet sind lediglich die Ein- und Ausgänge, der Thoraschrein und die Säulen.[7]
Man betrat die Vorräume der Synagoge durch ein als „Triumphbogen“ gestaltetes Portal an der Westseite,[8] über dem folgender Text stand: "Ziehet ein in seine Pforten mit Dank, lobet, preiset Gott! Er erweckte das Gemüt seines Gesalbten Kaisers Franz I., welcher den Israeliten Wiens huldvoll bewilligte, zu weihen dieses Haus dem Dienste Gottes, dem Unterrichte der Jugend und frommen Werken im 34. Jahre seiner glorreichen Regierung".[9]
War man im Gebäude, so betrat man sofort den Hauptraum und war mit einer "klaren architektonischen Gliederung des Raumes" konfrontiert, bei dem "die einzige Öffnung nach außen" die "Laterne" war, "durch die das Tageslicht durchkommen konnte".[10] Pierre Genee schreibt über das Bauwerk: "Über einem elliptischen Grundriss erhebt sich ein Zylindermantel, aus dem tambourlos eine Kuppel wächst, auf der zwei Laternen übereinander gesetzt sind." Ein Kranz von auf hohen Sockeln stehenden zwölf Säulen "in jonischer Ordnung" bildete die Träger der Galerien, darüber befand sich eine zweite Galerie, "die von auf Sockeln stehenden Kandelabern geschmückt" wurde.[11] Der durch die zwölf Säulen umschlossene Bereich der Reihen der Männersitze vermittelte ein Konzept der Ordnung als "zweiten inneren Raumkern"[12] Der Thoraschrein an der Ostseite der Synagoge wurde als Nische gestaltet und „wiederholt“ das „Triumphbogenmotiv des gegenüberliegenden Eingangs“.[13]
1895 bis 1904 wurde die Synagoge von Wilhelm Stiassny im Zuge des Einbaus einer Heizung restauriert. Dabei gingen das "ursprüngliche Raumkonzept" und die "differenzierte Raumgliederung Kornhäusels" verloren. Stiassny verwandelte die Synagoge in einen "einheitlichen längsovalen Zentralraum". Zudem wurden die Beleuchtung und die Frauengalerien umgestaltet. Die Kuppel erhielt statt der originalen ornamentalen Ausführung das heute noch bestehende Sternendach.[14]
Während des Novemberpogroms wurde der Innenraum des Stadttempels verwüstet und die Sitzreihen zerstört.
In die Baukonsenspläne des Zinshauses des Jahre 1823 wurden sichtlich mit Bleistift im Zuge einer Renovierung Einzeichnungen vorgenommen und die spätere Belegung der Räume wie folgt bezeichnet:

  • Erster Stock: Schule, Gewölbe, Hausmeisterswohnung, Vestibül, Hof
  • Zweiter Stock: Diverse Zimmer (nicht beschrieben)
  • Dritter Stock: Sitzungszimmer, Präsidium
  • Vierter Stock: Schulamt, Kultusamt
  • Fünfter Stock: Chorschule, Beamtenzimmer[15]

Am 12. März 1945 erlitt das Zinshaus einen Bombentreffer durch eine Kettenbombe, die sogar noch in zwei Keller eindrang. Dabei starben 67 Personen (nach anderen Angaben 60). Nach Ende der nationalsozialistischen Herrschaft durften ab September 1945 wieder Gottesdienste im Stadttempel verrichtet werden.
1963 wurde der Stadttempel von Otto Niedermoser generalsaniert und neu eingeweiht. Dabei wurden die Kandelabersockel der zweiten Galerie wieder aufgebaut, die Wand des Zylinders mit Zedernholz ausgetäfelt und Stiassnys Beleuchtungsanlagen belassen.[16] Ab Jänner 1988 erfolgte eine weitere Renovierung des Stadttempels durch den Architekten Thomas Feiger.[17]
Gegenwärtig betritt man die Synagoge durch Garderobe und Vorraum. Über dem Portal steht folgender Text: "bo'u sche'araw betoda chatzerotaw bitehilla" (Hebräisch). Deutsch: "Kommet zu seinen Toren mit Dank, zu seinen Vorhöfen mit Lobgesang". Links von der Garderobe befindet sich der "Kleine Tempel" für Wochentage. Im Vorraum sind Gedenktafeln für berühmte Rabbiner und für die im Ersten Weltkrieg, sowie während der Kriege in Israel gefallenen Soldaten angebracht. Am 9. November 2002 erfolgte die Einweihung einer von Architekt Thomas Feiger gestalteten Gedenkstätte mit Tafeln der Namen der im Holocaust ermordeten österreichischen Jüdinnen und Juden. Ebenfalls im Vorraum befindet sich eine am 3. Juni 1993 eingeweihte Gedenkstätte für Aron Menczer, Leiter der "Jugendalijah", einer Vereinigung, die ab 1938 die Berufsumschichtung von jüdischen Jugendlichen und die Auswanderung nach Palästina organisierte. Aron Menczer wurde 1943 gemeinsam mit seinen Schützlingen im Vernichtungslager Auschwitz ermordet.[18].

Novemberpogrom

Die enge Verbauung mit Nachbarhäusern bewahrte den Stadttempel während des Novemberpogroms am 10. November 1938 als einzige aller Wiener Synagogen vor der Vernichtung, doch wurde sie innen geschändet, verwüstet und zweckentfremdet für Lager- und Durchzugsangelegenheiten verwendet. Adolf Eichmann selbst beteiligte sich an dem Zerstörungen. Es kam zu Misshandlungen von Funktionären der Israelitischen Kultusgemeinde. Trotz der schwierigen Situation war der Andrang von Juden, die dringend Auswanderungspapiere benötigten, sehr groß. Während des Novemberpogroms wurde der "Emigrationsbogen-Kataster" zerstört, was die Arbeit ungemein erschwerte. Es wurde bei den nationalsozialistischen Behörden, darunter Eichmann, darum gebeten, den Stadttempel für den Parteienverkehr wieder zu öffnen.[19]
Wiener Stadttempel Innenansicht 11. März 2017

Terroranschlag am 29. August 1981

Am 29. August 1891 wurde durch die Terrorgruppe "Fatah Revolutionärer Rat" ein Anschlag während einer Bar Mitzwah-Feier verübt, bei dem zwei Menschen starben und 21 Menschen verletzt wurden.[20] Die gerichtliche Verurteilung der Attentäter erfolgte am 21. Jänner 1981.

Bedeutende Rabbiner und Oberrabbiner

  • Isak Noa Mannheimer: *1793, †1865, 1852-1865 Rabbiner
  • Adolf Jellinek: *1821, †1893, ab 1857 Prediger am Leopoldstädter Tempel, 1864-1893 Oberrabbiner
  • Moritz Güdemann: *1835, †1918, 1867-1894 Gemeinderabbiner im Leopoldstädter Tempel, 1894-1918 Oberrabbiner
  • Zwi Perez Chajes: *1876, †1927, 1918-1927 Oberrabbiner
  • David Feuchtwang: *1864, †1936, 1927-1936 Oberrabbiner
  • Israel Taglicht: *1862, †1943, 1936-1938 Oberrabbiner
  • Max Grünwald: *1879, †1953, 1913-1930 Wirken im Leopoldstädter Tempel, 1927-1930 Wirken im Wiener Stadttempel
  • Akiba Eisenberg:*1908, †1983, 1948-1983 Oberrabbiner
  • Paul Chaim Eisenberg:*25. Juni 1950, 1983-2016 Oberrabbiner
  • Shlomo Hofmeister: seit 2008 Gemeinderabbiner
  • Arie Folger: ab 1. September 2016 Oberrabbiner von Wien
==Bedeutende Kantoren==
Wiener Stadttempel Kuppel 11. März 2017
  • Salomon Sulzer: *1804, †1890, 1826-1881 Wirken im Stadttempel; er gilt als „Schöpfer der modernen Synagogenmusik“.[21] Entgegen der traditionellen improvisierten Chasanut Polens und Russlands verwendete Sulzer Noten und musizierte im Stadttempel mit einem mehrstimmigen Knabenchor, sowie zwei bis vier Männerstimmen in hebräischer Sprache. Die Orgel konnte sich im Stadttempel nicht durchsetzen.
  • Joseph Singer
  • Josef Goldstein: wirkte ab 1858 im Leopoldstädter Tempel
  • Béla Guttmann: wirkte bis 1911 im Leopoldstädter Tempel
  • Josef Morgenstern: wirkte 1911-1921 im Stadttempel
  • Don Fuchs: wirkte 1911-1921 im Stadttempel
  • Heinrich Fischer
  • Mátyás Mátyás
  • Gerson Herz Margulies: wirkte ab 1932 im Stadttempel
  • David Harmelin: 1946-1961 Oberkantor im Stadttempel
  • Gutman Elias: 1958-1975 Oberkantor im Stadttempel
  • Abraham Adler: 1975-1992 Oberkantor im Stadttempel[22]
  • Shmuel Barzilai: *3. Juni 1957, wirkt seit 1992 im Wiener Stadttempel, er ist der gegenwärtige Oberkantor (Stand: Mai 2017). Er gründete den „Vienna Jewish Boys Choir“, der auch bereits mehrmals mit den Wiener Sängerknaben musizierte.

Vorsteher des Wiener Stadttempels 1826[23]

  • Josef Biedermann
  • Moritz Freiherr von Königswarter
  • Jakob Löwy
  • Siegmund Wertheimstein

Jubiläen und Festlichkeiten

  • 50. Jubiläum des Stadttempels: 26. März 1876, Predigt Rabbiner Adolf Jellinek
  • Wiedereinweihung des Stadttempels: 1. März 1925
  • Hundertjahrfeier des Stadttempels: 17. März 1926, Predigt Rabbiner Zwi Perez Chajes
  • Feierlicher Gottesdienst im Stadttempel 120 Jahre nach Errichtung unter Anwesenheit von Bundespräsident Theodor Körner (Politiker)
  • Verabschiedung der Gebeine Theodor Herzls vor deren Überführung nach Israel: 14. August 1966
  • Wiedereinweihung des Stadttempels nach Generalrenovierung: 9. September 1963
  • Feierlicher Gottesdienst im Stadttempel 150 Jahre nach Errichtung unter Anwesenheit von Bundeskanzler Bruno Kreisky und weiterer prominenter Politiker
  • Eröffnung der jüdischen Volksschule über dem Gemeindezentrum: 2. September 1980
  • Eröffnung des Gemeindezentrums und des koscheren Restaurants: 8. Oktober 1980
  • Wiedereinweihung des Stadttempels nach Generalrenovierung: September 1988[24]
  • 175. Jahr-Jubiläum des Stadttempels im Beisein von Bundespräsident Thomas Klestil: 2001

Quellen

Literatur

  • Ruth Heidrich-Blaha: Joseph Kornhäusels Synagoge in Wien – Architektur als Zeichen. In: Der Wiener Stadttempel. Die Wiener Juden. Wien: J&V Edition 1988, S. 56
  • Ruth Heinrich-Blaha: 150 Jahre Wiener Stadttempel. In: Briefmarkenabhandlung der Postdirektion anlässlich des Erscheinens von österreichischen Briefmarken, 13.12.1976
  • Peter Csendes [Hg.]: Österreich 1790-1848. Kriege gegen Frankreich, Wiener Kongress, Ära Metternich, Zeit des Biedermeier, Revolution von 1848. Das Tagebuch einer Epoche. Wien: Brandstätter 1987, S. 174
  • Felix Czeike: Wien. Innere Stadt. Kunst- und Kulturführer. Wien: Jugend und Volk, Ed. Wien, Dachs-Verlag 1993, S. 164
  • Felix Czeike: Wien. Kunst und Kultur-Lexikon. Stadtführer und Handbuch. München: Süddeutscher Verlag 1976, S. 153
  • Der Wiener Stadttempel 1826-1976. Eisenstadt: Edition Roetzer 1978 (Studia Judaica Austriaca, VI)
  • Thomas Feiger: Neue Funktion in historischer Architektur. In: Der Wiener Stadttempel. Die Wiener Juden. Wien: J&V Edition 1988, S. 45-51
  • Ludwig August Frankl: Zur Geschichte der Juden in Wien. Wien: Sollinger 1853, S. 31 ff.
  • Pierre Genee: Wiener Synagogen. Wien: Löcker 2014
  • Margarete Girardi: Wiener Höfe einst und jetzt. Band 4: Beiträge zur Geschichte, Kultur- und Kunstgeschichte der Stadt Wien. Wien: Verlag Erwin Müller 1947
  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 307
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 3. Teil. Wien ²1951 (Manuskript im WStLA), S. 607 f.
  • Sigmund Husserl: Gründungsgeschichte des Stadt-Tempels der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Mit einer Einleitung: Die Zeitgeschichtlichen Allgemeinen Verhältnisse der Wiener Juden. Wien / Leipzig: Wilhelm Braumüller 1906
  • Israelitische Kultusgemeinde Wien [Hg.] unter redaktioneller Mitarbeit von Paul Grosz / Elisabeth Klamper / Helene Maimann / Ernest Schindler / Martin Vogel: Trotz allem … Aron Menczer 1917-1943. Wien / Köln / Weimar: Böhlau Verlag 1993
  • Wilhelm Kisch: Die alten Straßen und Plätze von Wiens Vorstädten und ihre historisch interessanten Häuser (Photomechanische Wiedergabe [der Ausgabe von von 1883]). Cosenza: Brenner 1967, Band 1, S. 614 f.
  • Walter Lindner: Analyse einer Synagoge, am Beispiel des Wiener Stadttempels. Wien 1983
  • Bob Martens / Herbert Peter / Danielle Spera / Werner Hanak-Lettner [Hg.]: Wiener Synagogen. Ein Memory. Viennese Synagogues A Memory. Wien: Metroverlag 2016
  • Robert Mucnjak: Führer durch Alt-Wien. Innere Stadt. Wien: Der Museumsverein Innere Stadt 1980 (Schriftenreihe des Bezirksmuseums, 3), S. 101
  • Ariel Muzicant: Der Stadttempel eine Chronik 1800-1988. In: Der Wiener Stadttempel. Die Wiener Juden. Wien: J&V Edition 1988, S. 103-110
  • Justus Schmidt / Hans Tietze: Dehio Wien. Wien: A. Schroll 1954 (Bundesdenkmalamt: Die Kunstdenkmäler Österreichs), S. 57 f.
  • Renate Wagner-Rieger: Das Wiener Bürgerhaus des Barock und Klassizismus. Wien: Hollinek 1957 (Österreichische Heimat, 20), S. 80 f.
  • Niklaus Vielmetti: 150 Jahre Stadttempel. Bilder und Dokumente. In: Der Wiener Stadttempel 1826-1976. Eisenstadt: edition roetzer 1978 (Studia Judaica Austriaca, VI), S. 91-102
  • 150 Jahre Wiener Stadttempel. Wien: Selbstverlag der Israelitischen Kultusgemeinde 1976

Links

Einzelnachweise

  1. Sigmund Husserl: Gründungsgeschichte des Stadt-Tempels der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Mit einer Einleitung: Die Zeitgeschichtlichen Allgemeinen Verhältnisse der Wiener Juden. Wien/Leipzig: Wilhelm Braumüller 1906. S. 62.
  2. Sigmund Husserl: Gründungsgeschichte des Stadt-Tempels der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Mit einer Einleitung: Die Zeitgeschichtlichen Allgemeinen Verhältnisse der Wiener Juden. Wien/Leipzig: Wilhelm Braumüller 1906. S. 62, und Niklaus Vielmetti: 150 Jahre Stadttempel. Bilder und Dokumente. In: Der Wiener Stadttempel 1826-1976. Eisenstadt: Edition Roetzer 1978 (Studia Judaica Austriaca, VI), S. 91 f.
  3. Niklaus Vielmetti: 150 Jahre Stadttempel. Bilder und Dokumente. In: Der Wiener Stadttempel 1826-1976. Eisenstadt: Edition Roetzer 1978 (Studia Judaica Austriaca, VI), S. 93.
  4. Niklaus Vielmetti: 150 Jahre Stadttempel. Bilder und Dokumente. In: Der Wiener Stadttempel 1826-1976. Eisenstadt: Edition Roetzer 1978 (Studia Judaica Austriaca, VI), S. 95.
  5. Sigmund Husserl: Gründungsgeschichte des Stadt-Tempels der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Mit einer Einleitung: Die Zeitgeschichtlichen Allgemeinen Verhältnisse der Wiener Juden. Wien/Leipzig: Wilhelm Braumüller 1906. S. 128.
  6. Sigmund Husserl: Gründungsgeschichte des Stadt-Tempels der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Mit einer Einleitung: Die Zeitgeschichtlichen Allgemeinen Verhältnisse der Wiener Juden. Wien/Leipzig: Wilhelm Braumüller 1906. S. 128 und S. 135.
  7. Wiener Stadt- und Landesarchiv, Unterkammeramt; Bauamt, A 33N/P: - Alte Baukonense: Pläne: Nachträge: 11074/1823.
  8. Pierre Genee: Wiener Synagogen. Wien: Löcker 2014, S. 63.
  9. Ruth Heidrich-Blaha: Joseph Kornhäusels Synagoge in Wien – Architektur als Zeichen. In: Der Wiener Stadttempel. Die Wiener Juden. Wien: J&V Edition 1988, S. 56.
  10. Ruth Heidrich-Blaha: Joseph Kornhäusels Synagoge in Wien – Architektur als Zeichen. In: Der Wiener Stadttempel. Die Wiener Juden. Wien: J&V Edition 1988, S. 56.
  11. Pierre Genee: Wiener Synagogen. Wien: Löcker 2014, S. 63.
  12. Ruth Heidrich-Blaha: Joseph Kornhäusels Synagoge in Wien – Architektur als Zeichen. In: Der Wiener Stadttempel. Die Wiener Juden. Wien: J&V Edition 1988, S. 56.
  13. Pierre Genee: Wiener Synagogen. Wien: Löcker 2014, S. 63.
  14. Pierre Genee: Wiener Synagogen. Wien: Löcker 2014, S. 65, und Bob Martens / Herbert Peter / Danielle Spera / Werner Hanak-Lettner [Hg.]: Wiener Synagogen. Ein Memory. Viennese Synagogues A Memory. Wien: Metroverlag 2016, S. 34.
  15. Wiener Stadt- und Landesarchiv, Unterkammeramt; Bauamt, A 33N/P: - Alte Baukonense: Pläne: Nachträge: 11074/1823.
  16. Pierre Genee: Wiener Synagogen. Wien: Löcker 2014, S. 66.
  17. Thomas Feiger: Neue Funktion in historischer Architektur. In: Der Wiener Stadttempel. Die Wiener Juden. Wien: J&V Edition 1988, S. 45-51.
  18. Israelitische Kultusgemeinde Wien [Hg.] unter redaktioneller Mitarbeit von Paul Grosz / Elisabeth Klamper / Helene Maimann / Ernest Schindler / Martin Vogel: Trotz allem … Aron Menczer 1917-1943. Wien / Köln / Weimar: Böhlau Verlag 1993.
  19. Central Archives for the History of the Jewish people A/W 161. Aufzeichnungen Josef Loewenherz 1938-1942. S. 6.
  20. Vienna Online.
  21. Thomas Dombrowski: Salomon Sulzer und die „Neue“ Synagogenmusik. In: Der Wiener Stadttempel. Die Wiener Juden. Wien: J&V Edition 1988, S. 39.
  22. Thomas Dombrowski: Salomon Sulzer und die „Neue“ Synagogenmusik. In: Der Wiener Stadttempel. Die Wiener Juden. Wien: J&V Edition 1988, S. 38-44.
  23. 150 Jahre Wiener Stadttempel. Wien: Selbstverlag der Israelitischen Kultusgemeinde 1976, S. 17
  24. Ariel Muzicant: Der Stadttempel eine Chronik 1800-1988. In: Der Wiener Stadttempel. Die Wiener Juden. Wien: J&V Edition 1988, S. 107-110.