Siebenbrunnenfeld

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Art des Objekts Grätzel
Jahr von
Jahr bis
Name seit
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Sieben Brunnen
Bezirk 5
Lage Reinprechtsdorf
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Siebenbrunnenfeld (5). Der Name des Gebiets leitet sich davon ab, dass Ferdinand I. die Quellen in Oberreinprechtsdorf (Reinprechtsdorf), von denen der "Reinprechtsbrunn" die mächtigste und ergiebigste war, in sieben Brunnen sammeln und das Wasser in die kaiserliche Burg leiten ließ (Siebenbrunner Hofwasserleitung). Vorher hatte das abfließende Wasser einen Bach gebildet, der die Hundsmühle betrieb (Hundsturm). Mitte der fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts wurden am Siebenbrunnenfeld die ersten Häuser errichtet, darunter der sogenannte Hühnerhof, ein langgestrecktes, einstöckiges Gebäude mit zwei Fronten, in dessen Hof später Baracken entstanden, in denen nach Wien zuständige obdachlose Familien untergebracht wurden; als man zweckdienlichere Objekte bauen konnte, wurden die Baracken überflüssig. Eine Zeitlang diente der Hühnerhof auch als Landwehrkaserne. 1887 wurde er demoliert.

Literatur

  • Ferdinand Opll: Erstnennung von Siedlungsnamen im Wiener Raum. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1981 (Kommentare zum Historischen Atlas von Wien, 2), S. 46
  • Adalbert Klaar: Die Siedlungsformen Wiens. Wien: Zsolnay 1971, S. 59