Seitzergasse

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Seitzergasse mit Blick zur Kirche am Hof, um 1905
Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von 1786
Jahr bis
Name seit 1786
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Unter den Kurwanern, Kurbaunerstraße, Kurwanerstraße, Bei den Hollerstauden
Benannt nach Seitzerhof
Bezirk 1
Lage
Verkehr
Prominente Bewohner Peter Suchenwirt
Besondere Bauwerke
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Bildname HMW 032540.jpg
Bildunterschrift  Seitzergasse mit Blick zur Kirche am Hof, um 1905
Bildquelle HMW 32540, Foto: A. Stauda
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Seitzergasse (1), benannt, seit 1786 in der heutigen Ausdehnung (bis dahin auch unter Einschluß der Kurrentgasse), nach dem Seitzerhof; zuvor (ab etwa 1300) Unter den Kurwanern oder Kurbaunerstraße, 1326 Kurwanerstraße, 1375 und noch 1511 Kurbaunerstraße (nach dem Gewerbe der Kurbauner, die Armbrustspannen herstellten). 1547 ist der Name Bei den Hollerstauden nachweisbar, der sich wohl auf ein Hausschild bezog (vergleiche in ähnlicher Ableitung die Hollerstaudenbastei [ Dominikanerbastei ]). - Hier befand sich das Haus des Dichters Peter Suchenwirt; Herzog Albrecht III. kaufte es und schenkte es den Karmeliten Am Hof zur Erbauung ihres Klosters.

Literatur

  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 483
  • Hugo Hassinger: Kunsthistorischer Atlas der k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien und Verzeichnis der erhaltenswerten historischen, Kunst- und Naturdenkmale des Wiener Stadtbildes. Wien: Schroll 1916 (Österreichische Kunsttopographie, 15), S. 80
  • Richard Perger: Straßen, Türme und Basteien. Das Straßennetz der Wiener City in seiner Entwicklung und seinen Namen. Wien: Deuticke 1991 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 22)