Seilergasse 14

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1., Seilergasse 14, um 1940
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner Giacomo Girolamo Casanova, Gotthold Ephraim Lessing
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  6.06.2017 durch DYN\krabina
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Bildname Seilergasse14.jpg
Bildunterschrift  1., Seilergasse 14, um 1940
Bildquelle WStLA, Fotosammlung Stadtplanung, Reiffenstein
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
1Seilergasse14

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Innere Stadt108718211862
Innere Stadt108618211862
Innere Stadt111317701795
Innere Stadt111417701795
Innere Stadt115317951821
Innere Stadt115217951821
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Seilergasse 14 (Konskriptionsnummern 1086 und 1087).


Nr. 1086

Das Objekt mit der Konskriptionsnummer 1086 lässt sich bereits 1380 fassen. 1490 kam es in den Besitz der Familie Freyswald. 1522 wurde es vorübergehend bis 1525 konfisziert und nach der Rückgabe verkauft.

1567 ist das Haus als Wirtshaus "Zum gulden Ochsen" belegt. 1766 wohnte Casanova seiner eigenen Angabe nach beim "roten Ochsen". Da es zu der Zeit in Wien keinen Gasthof mit diesem Schildnamen gab, ist wohl dieses Objekt gemeint. Obwohl das Gasthaus "Zum goldenen Ochsen" als eines der vornehmsten Hotels der Stadt galt, wurde der Gasthof 1830 in "Zur Stadt Frankfurt" umbenannt. Auch Lessing wohnte im Hotel. Am 12. Juli 1896 wurde das Hotel geschlossen. An der Stelle wurde schließlich ein Zinshaus errichtet, dessen Eigentümer von 1905 bis 1911 Alexander von Pallavicini war.


Nr. 1087

Die Geschichte dieses Objekts läss sich bin in die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts zurückverfolgen. 1845 ging das Haus an die Besitzer des Gasthofes "Zur Stadt Frankfurt".


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 6, 2. Teil. Wien ²1957 (Manuskript im WStLA), S. 254-259