Schulerstraße 12

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1., Schulerstraße 10-12, um 1940
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1317
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Emil von Förster, Ferdinand Dehm, Franz Olbricht, Eduard Dücker
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  27.01.2017 durch DYN\krabina
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Bildname Schulerstraße10-12.jpg
Bildunterschrift  1., Schulerstraße 10-12, um 1940
Bildquelle WStLA, Fotosammlung Stadtplanung, Reiffenstein
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtSchulerstraße12

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt90117951821
Stadt84417701795
Stadt85118621862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Schulerstraße 12 (Konskriptionsnummer 851).

1317 wird zum ersten Mal ein Haus auf diesem Grundstück urkundlich genannt. Im Jahr 1407 wurde es Teil einer größeren Stiftung, danach gibt es bis ins 17. Jahrhundert kaum Daten zum Haus. Aus einem Grundbucheintrag des Jahres 1629 geht hervor, dass das Gebäude abgebrannt war. Weiters wird angegeben, dass es hundert Jahre zuvor schon einmal niederbrannte, die Benfiziaten der Stiftung nicht genügend Mittel hatten, um es wieder aufzubauen und es daher verkauften. Bei den beiden Feuern handelt es sich wahrscheinlich um die Stadtbrände der Jahre 1525 und 1627. Da der Besitzer Schulden hatte, überließ er die Brandstätte 1629 dem Gläubiger, der das Gebäude erneut aufbaute.

Das heutige Haus entstand 1901/1902 nach Plänen von Emil von Förster, Ferdinand Dehm, Franz Olbricht und Eduard Dücker und steht auf einer Grundfläche von 128 Quadratmetern. Zwischen 1918 und 1934 gehörte es der "Elbemühl Papierfabriken- und graphische Industrie A.G.".

Am 8. April 1945 erlitt das Haus mittelschwere Dach- und Fensterschäden durch Splitter der in der Umgebung explodierten Bomben.


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 4, 3. Teil. Wien ²1955 (Manuskript im WStLA), S. 586-588