Schreyvogelgasse 3

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1880
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Ludwig Tischler
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  26.01.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtOppolzergasse2
Innere StadtSchreyvogelgasse3

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Innere Stadt8617951821
Innere Stadt7818211862
Innere Stadt8317701795
Innere Stadt8717951821
Innere Stadt7918211862
Innere Stadt8217701795
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Schreyvogelgasse 3, identisch mit Oppolzergasse 2 und (Konskriptionsnummer 1651).

Der Suttingerplan von 1684 zeigt den Baublock noch unbebaut. Bald nach der zweiten Türkenbelagerung aber wurden in der Front des früheren Kleppensteigen (jetzt Schreyvogelgasse) sechs kleine Häuser errichtet, von denen vier (Nr. 78-81) in Eislers historischem Atlas festgestellt werden können. Das hinter ihnen hervorragende Gebäude is das ehemalige Palais Lubomirski.

Haus Nr. 78: 1869 wurde dieses Haus von der Wiener Baugesellschaft erworben. 1875 ist es, weil mittlerweile abgebrochen, nicht mehr im H. K. aufgenommen.

Zwischen 1876 und 1880 wurde an Stelle von Nr. 78 und des Nachbarhauses Nr. 79, wie unter Einbeziehung eines Teiles des abgebrochenen Palais Lubomirski das gegenwärtige vier Stock hohe Haus (Grundfläche 694 m2) errichtet.

Haus Nr. 79: Hierbei handelte es sich wie bei Objekt Nr. 78 auch um ein Soldatenquartierhäusl. Ab 1841 gilt dasselbe wie für Nr. 78.


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 7, Wien ²1957 (Manuskript im WStLA), S. 148-150