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Schneider

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Wiener Handwerksordnungsbuch, angelegt 1450, Beginn der Einträge zu den Schneidern (1368)
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
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Bildunterschrift]]  Wiener Handwerksordnungsbuch, angelegt 1450, Beginn der Einträge zu den Schneidern (1368)
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1340 erhielt die Schneiderzunft einen Zechbrief in welchem acht Zunftmeister zur Handhabung der Zunftordnung festgestellt wurden. Die Feiertage an denen nicht gearbeitet werden durfte, werden in dem Brief festgelegt. Wenn ein Geselle seinen Meister außer diesen Zeiten verließ, durfte er von keinem anderen Meistern aufgenommen werden. Starb ein Genosse der Zunft, dann musste die Zunft die Leiche begleiten und als Leidträger mit einem Trauerzeichnen versehen sein. Wo sich das Zunfthaus ursprünglich befand, ist unklar. 1515 lag das Haus in der Kleeblattgasse Nummer 9, identisch mit Kurrentgasse Nummer 10. 1548 kaufte die Zunft das Haus Stadt 347.


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 2. Teil. Wien ²1952 (Manuskript im WStLA), S. 420