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Schmerhaus

Aus Wien Geschichte Wiki
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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1279
Jahr bis 1836
Andere Bezeichnung Zur silbernen Schlange, Schmergrübl
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Schmer
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  7.06.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
1Lichtensteg4
1Hoher Markt12

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt56517951821
Stadt51517701795
Stadt52518211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Schmerhaus ([lateinisch domus arvinae], Schmerhäusel, Schmergrübl, Zur silbernen Schlange; 1, Hoher Markt 12, Lichtensteg 4; Konskriptionsnummer 525).

Der Name leitet sich von den Schmerbern (Smerber) ab, die hier ihren Sitz hatten. Das Haus wird 1279 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und im Jahr 1433 lässt sich die Schmerwaage im Inneren des Hauses belegen. Unmittelbar vor dem Haus standen die Verkaufstische, die wegen der Nähe der Fleischbänke am Lichtensteg besonders günstig lagen. Ab 1452 hieß das Haus Schmergrübel. Anfang des 16. Jahrhunderts dürfte der Verkauf von Schmer auf dem Hohen Markt eingestellt worden sein. Mitte des 18. Jahrhunderts kaufte der Händler Jacob Jagatitsch das Haus. Das Name seines Verkaufsgewölbes "Zur silbernen Schlange" übertrug sich auf das Haus.

1836 ließ Anna de Pauli von Enzebühl das Haus gemeinsam mit dem Ziegelhaus niederreissen und durch ein einziges Gebäude ersetzen, das 1913 dem Ankerhof weichen musste.

Gewerbe und Firmen innerhalb des Hauses im Laufe der Jahre

Literatur

  • Richard Perger: Der Hohe Markt. Wien [u.a.]: Zsolnay 1970 (Wiener Geschichtsbücher, 3), S. 46 f., S. 122 ff.
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 2. Teil. Wien ²1951 (Manuskript im WStLA), S. 494-497