Scheckelkeller

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Art des Bauwerks Sonstiges
Jahr von
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Schekel
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  7.06.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
1Heidenschuß2
1Am Hof6-6A
1Tiefer Graben2

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt31017701795
Stadt32818211862
Stadt35617951821
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Scheckelkeller (1, Am Hof 6, Tiefer Graben 2, Heidenschuß 2, Teil, nicht feststellbar, in welchem der ehemaligen kleinen Häuser dieses Baukomplexes, wahrscheinlich Konskriptionsnummer 328).

Der Keller war unter anderem das Stammlokal der Sesselträger. Der Name leitete sich von Scheckel (auch Schekel) ab (so viel wie Ochsenziemer, die nicht selten bei Wirtshausraufereien eine Rolle spielten). Das Gerücht, dass sich hier der Bürgermeister Wolfgang Holzer mit seinen Mitverschwörern getroffen habe, ist haltlos.

Der letzte Wirt des Scheckelkellers hieß Kölbel. Er übersiedelte nach Auflassung des Lokals zu den "Fünf Lerchen" nach Währing (18, Gentzgasse 107). Das Areal des Hauses, in dessen unterirdischen Räumen sich der Scheckelkeller befand, wurde nach dessen Demolierung samt benachbarten anderen Flächen Baugrund für das alte Gebäude der Creditanstalt, das 1944 zerstört und 1952 abgebrochen wurde.

Literatur

  • Friedrich Schlögl: Alte und neue Historien von Wiener Weinkellern, Weinstuben und vom Weine überhaupt. Kleine Beiträge zur Sittengeschichte der Kaiserstadt an der Donau. Wien [u.a.]: Hartleben 1875, S. 78 f.
  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 418
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 2. Teil. Wien ²1952 (Manuskript im WStLA), S. 274 f.