Rudolf Carl

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Personenname Carl, Rudolf
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 19.06.1899
Geburtsort Lundenburg, Mähren (Břeclav, Tschechische Republik)
Sterbedatum 15.01.1987
Sterbeort Graz
Begräbnisdatum 27.01.1987
Friedhof Zentralfriedhof Graz
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Schauspieler (Komiker)
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  22.07.2016 durch WIEN1\lanm08lai
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF


Es wurden noch keine Funktionen zu dieser Person erfasst!

AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Ehrenring der Wiener Volksoper
Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich1964
Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich1973
Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst Erster Klasse23 Oktober 1985
Ehrenmedaille der Stadt Wien in Silber23 Oktober 1968

Es wurden noch keine Adressen zu dieser Person erfasst!

Es wurde noch keine Familie zu dieser Person erfasst! Es wurden noch keine Beziehungen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Objekte nach dieser Person benannt!

Rudolf Carl, * 19. Juni 1899 Lundenburg, Mähren (Břeclav, Tschechische Republik), † 15. Jänner 1987 Graz (Landeskrankenhaus; Zentralfriedhof Graz), Schauspieler (Komiker), Gattin Schauspielerin Ahlsen.

Zunächst in der Eisenbranche tätig, bildete er sich autodidaktisch zum Schauspieler aus, spielte 16 Jahre am Brünner Deutschen Theater, begann 1934 seine Filmtätigkeit (über 200 Filme, oftmals mit Paul Hörbiger, Hans Moser, Leo Slezak und Lucie Englisch) und debütierte 1935 am Theater an der Wien (siehe Hubert Marischka).

An der Volksoper spielte er den Frosch in der „Fledermaus" und den Njegus in der „Lustigen Witwe", mit Hörbiger in „Die Landstreicher". Er entwickelte sich zum perfekten Charakterdarsteller, der besonders den Typus des unscheinbaren, aber exakt gezeichneten Manns aus dem Volk darzustellen verstand.

Er war einer der bekanntesten Repräsentanten der Komikergeneration aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Großes Goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich, Ehrenmedaille der Stadt Wien in Silber (1968), Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse (1985), Ehrenring Volksoper.

Quellen

Literatur

  • Reclams deutsches Filmlexikon. Filmkünstler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Stuttgart: Reclam 1984
  • Gabriele Melischek / Josef Seethaler [Hg.]: Die Wiener Tageszeitungen. Eine Dokumentation. Band 3: 1918-1938. Frankfurt/Main [u.a.]: 1992