Rotenturmstraße 14

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Zum Stern, Zum guldein (goldenen) Stern
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Josef Georg Kornhäusel
Prominente Bewohner Georg Simon Sina, Hans Rockh
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  5.06.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtRotenturmstraße14

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Innere Stadt75417701795
Innere Stadt75317701795
Innere Stadt77817951821
Innere Stadt77717951821
Innere Stadt73218211862
Innere Stadt73118211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Rotenturmstraße 14, bestand ursprünglich aus zwei Häusern mit den Konskriptionsnummern 732 und 731.

Hier soll sich das erste Wiener Kaffeehaus befunden haben.

Haus Stadt 732

1480 wird der älteste (bekannte) Besitzer genannt. 1832 besaß Georg Ritter von Sina das Gebäude. 1842 wurde das Haus samt dem Nachbarhaus Stadt 731 abgebrochen und zu einem Objekt verbaut.

Haus Stadt 731

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts gehörte das Haus dem Münzmeister und Judenrichter Hans Rockh, der gemeinsam mit dem Bürgermeister Konrad Vorlauf und dem Ratsherrn Konrad Ramperstorffer am 11. Juli 1408 auf dem Schweinemarkt (heute Lobkowitzplatz) das Blutgerüst bestieg und für die Treue "für die natürlichen Rechte ihres herzoglichen Herrn", wie es auf der dort angebrachten Tafel steht, mit ihrem Kopf bezahlen mussten.
Aus einer Kaufurkunde (1441) geht hervor, dass das Haus damals "Zum Stern", später "Zum guldein (goldenen) Stern" benannt war.

1839 erwarb es, nach vielfachem Besitzerwechsel, Ludwig Edler von Haan, der schon ein Jahr vorher das Nachbarhaus Stadt 732 erworben hatte.

Neubau

1840 (1842?) ließ Ludwig von Haan beide Häuser abbrechen und an ihrer Stelle nach den Plänen Josef Kornhäusels ein Gebäude erbauen.

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 4, 1. Teil. Wien ²1954 (Manuskript im WStLA), S. 48-52