Rosmaringasse (1)

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Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von 1770
Jahr bis 1886
Name seit
Andere Bezeichnung Sterngasse
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Bezirk 1
Lage
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
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Rosmaringasse (1).

  1. Seit 1886 Teil der Sterngasse. Das Teilstück der heutigen Sterngasse zwischen Marc-Aurel-Straße und Fischerstiege (ursprünglich zum Kienmarkt gerechnet) hieß 1488 Gasse gegenüber der Otthaymenkapelle (Salvatorkapelle) und ab 1770 Rosmaringasse. Ein an die Rückfront des Hauses Stadt 378 angebrachtes Marienbildnis, das stets mit Rosen geschmückt wurde, gab der kleinen Gasse an der den Namen "Rosenmariengässlein" (das später in Rosmaringässlein verballhornt wurde).
  2. Ein kleines Gässchen, das die (1866 demolierten) Häusergruppen zwischen dem Graben und dem Stock-im-Eisen-Platz voneinander trennte und lange Zeit namenlos war, wurde 1770 ebenfalls Rosmaringasse (1827 Schmalgasse) bezeichnet (seit 1866 Straßengrund).

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 4. Teil. Wien ²1953 (Manuskript im WStLA), S. 825
  • Richard Perger: Straßen, Türme und Basteien. Das Straßennetz der Wiener City in seiner Entwicklung und seinen Namen. Wien: Deuticke 1991 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 22), S. 56 (Graben), S. 139 f. (Sterngasse)