Renngasse 9

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1876
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Heinrich Ferstel, Karl Köchlin
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  4.06.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
1Renngasse9
1Wipplingerstraße27

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Innere Stadt39017701795
Innere Stadt14717951821
Innere Stadt14018211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Renngasse 9 (Konskriptionsnummer 140), identisch mit Wipplingerstraße 27.


Das 1876 errichtete Gebäude gehörte 1885 Moritz Lindner, der es am 3. November 1910 dem Pensionsfonds der Angestellten der Allgemeinen Verkehrsbank verkaufte. 1930 war das Gebäude im Besitz der Ersten niederösterreichischen Brandschaden Versicherungs A.G.


Kriegsschäden

Dieses Haus fiel dem Luftangriff vom 12. März 1945 fast völlig zum Opfer. Die der Wipplingerstraße zugewendete Frontseite des Hauses zeigte auf einer Breite von etwa fünf Fensterachsen einen vollständigen Durchbruch aller vier Stockwerke, der sich gegen unten zu verengt, am rechten Flügel sogar noch bis in das Erdgeschoß reicht, in dem sich die Geschäfts- und Büroräume der Länderbankfiliale befunden hatten. Die abgeräumten Schuttmassen überlagerten noch im Mai 1946 nicht nur den Gehsteig, sondern reichten zusätzlich ein Stück auf die Fahrbahn hinaus, sodass sie in dieser Zeit ein Verkehrshindernis darstellten.

Die der Renngasse zugewendete Seitenfront wurde weniger stark getroffen, doch waren auch dort die beiden obersten Stockwerke stark beschädigt. Bis auf die Hausmeisterwohnung im Erdgeschoß war das Haus noch nach einem Jahr unbewohnbar.


Gewerbe und Firmen innerhalb des Hauses im Laufe der Jahre

  • Pensionsfonds der Angestellten der Allgemeinen Verkehrsbank (1885-1830)
  • Erste niederösterreichische Brandschaden Versicherungs A.G. (ab 1830)
  • Länderbankfiliale


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 3. und 4. Teil. Wien ²1953 (Manuskript im WStLA), S. 553, 709