Reichsgau Wien

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Grenzen von Wien zwischen 1938 und 1955
Art des Objekts Sonstiges
Jahr von 1938
Jahr bis 1945
Name seit 24.05.1938
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Bezirk
Lage
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  30.05.2017 durch WIEN1\lanm08sch
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Bildname WStLA KS Sammelbestand P1 01460G.jpg
Bildunterschrift  Grenzen von Wien zwischen 1938 und 1955
Bildquelle WStLA, Kartografische Sammlung, Sammelbestand, P1: 1460G
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0

Wien, Reichsgau. Am 24. Mai 1938 wurde das "Land Österreich" in sieben Reichsgaue eingeteilt (Wien, Niederdonau [mit dem nördlichem Burgenland], Oberdonau, Tirol [mit Vorarlberg], Salzburg, Steiermark [mit dem südlichem Burgenland], Kärnten [mit Osttirol]).

Am 14. April 1939 erging das "Ostmarkgesetz", 1942 wurde jedoch die Bezeichnung "Ostmark" (weil sie offenbar zu stark an Österreich erinnerte) durch "Donau- und Alpengaue" ersetzt.

Im Reichsgau Wien, der am 15. Oktober 1938 (nachdem weiterreichende Pläne fallengelassen worden waren) um 97 ehemals niederösterreichische Gemeinden erweitert wurde (Groß-Wien) und seither auf einer Fläche von 1215,4 Quadratkilometer 26 Bezirke umfasste (Stadterweiterung), wurden "Reichsdeutsche" (zuerst Josef Bürckel, ab 1940 Baldur von Schirach) als Gauleiter beziehungsweise Reichsstatthalter eingesetzt.

Literatur

  • Manfried Rauchensteiner: Kriegsende und Besatzungszeit in Wien 1945-1955. In: Wiener Geschichtsblätter 30 (1975), Sonderausgabe, S. 15 ff.
  • Gerhard Botz: Von der Bundeshauptstadt zum Reichsgau. In: Wiener Geschichtsblätter 30 (1975), S. 166 ff., insbesondere S. 179 ff.