Rauhensteingasse 4

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1387
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
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BezirkStraßeHausnummer
1Rauhensteingasse4

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt99617951821
Stadt97417701795
Stadt93818211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Rauhensteingasse 4 (Konskriptionsnummer 938).

Die erste urkundliche Nennung eines Hauses auf diesem Grundstück stammt aus dem Jahr 1387. Es gehörte damals Wilhelm dem Gürtler, der in diesem Jahr von Friedrich von Fürth, dem Hofmeister des Göttweiger Stiftshofes (Stadt 939; Rauhensteingasse 2; siehe Pereirapalais) verklagt wurde. Danach fehlen bis 1439 jegliche Daten zu diesem Gebäude. Durch die "grausam erschreckliche Prunst" (Stadtbrand 1525) wurde es vollständig zerstört ("in den Grund verprunnen"). Die Brandruine wurde auf 32 Pfund Wiener Pfennig geschätzt, das Haus vor 1531 neu errichtet und um 280 Pfund Wiener Pfennig verkauft. Zwischen 1439 und 1730 gehörte es stets Bäckern.

Das heutige Haus entstand im Jahr 1786 auf einer Grundfläche von 334 Quadratmetern (Harrer [ Paul Harrer: Wien, seine Häuser ] gibt 1832 als Baujahr an).


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 5, 1. Teil. Wien ²1955 (Manuskript im WStLA), S. 144-146