Polizeikommissariate

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Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Polizeikommissariate. Im Zuge der Vereinigung der Innenstadt mit den Vorstadtbereichen zu einem einheitlichen Verwaltungsgebiet (1850) wurde auch der Sprengel der Polizeidirektion neu eingeteilt. An die Stelle der bisherigen Polizeibezirke traten 28 Polizeikommissariate; da man auch Gebiete außerhalb der Linien einbezog, wurde die Stadterweiterung von 1890/1892 bereits vorbereitet. 1848 bestanden folgende Polizeikommissariate:

  • 1) Innere Stadt.
  • 2) Alte Wieden und
  • 3) Neue Wieden (1856 vereint).
  • 4) Schaumburgergrund (1853 aufgelassen).
  • 5) Margareten.
  • 6) Mariahilf.
  • 7) Gumpendorf (1853 aufgelassen).
  • 8) St. Ulrich.
  • 9) Neubau.
  • 10) Schottenfeld.
  • 11) Josefstadt.
  • 12) Altlerchenfeld.
  • 13) Alservorstadt und
  • 14) Rossau (1859 vereint).
  • 15) Lichtental.
  • 16) Leopoldstadt und
  • 17) Jägerzeile (1857 vereint).
  • 18) Landstraße und
  • 19) Erdberg (1857 vereint).
  • 20) Weißgerber.
  • 21) Simmering (1855 in Expositur umgewandelt).
  • 22) Gaudenzdorf.
  • 23) Sechshaus.
  • 24) Hietzing (1861 aufgelassen, 1891 wiedereröffnet).
  • 25) Ottakring.
  • 26) Weinhaus (1858 aufgelassen und gemeinsam mit Währing an Rossau angeschlossen).
  • 27) Döbling (ab 1858 mit Neustift am Walde und Salmannsdorf).
  • 28) Floridsdorf.

– 1870 wurde ein Polizeikommissariat vor der Favoritner Linie errichtet, 1872 ein Polizeikommissariat Prater, 1874 ein Polizeikommissariat Währing; nach der Eingemeindung der Vororte (1890/92) entstanden weitere Polizeikommissariate.

Literatur

  • Hermann Oberhummer: Die Wiener Polizei. Neue Beiträge zur Geschichte des Sicherheitswesens in den Ländern der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie. Band 1. Wien: Gerold 1937, S. 189 f.