Peter Mollner

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Personenname Mollner, Peter
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 1732
Geburtsort
Sterbedatum 30.08.1801
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Baumeister
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  7.06.2016 durch WIEN1\lanm08wuc
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF


Es wurden noch keine Funktionen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Auszeichnungen zu dieser Person erfasst!

Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Sterbeadresse1Domgasse4
Sterbeadresse1Blutgasse1

Es wurde noch keine Familie zu dieser Person erfasst! Es wurden noch keine Beziehungen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Objekte nach dieser Person benannt!

Mollner Peter, * 1732, † 30. August 1801 Stadt 896 (Trienter Hof; 1, Blutgasse 1, Domgasse 4), Fortifikations- und Stadtbaumeister.

Mollner entfaltete in Wien eine überaus reiche Tätigkeit. 1769 arbeitete er an der Gardekirche (gemeinsam mit Jean Baptist Brequin; Behebung von Schäden bei gleichzeitiger Umgestaltung von Außenbau und Dach), 1773-1776 errichtete er den (alten) Trattnernhof, 1781 lieferte er den Entwurf für das Leopoldstädter Theater, 1782-1787 baute er die ursprüngliche Griechische (nichtunierte) Kirche "Zur heiligen Dreifaltigkeit" (1, Fleischmarkt 13; Erweiterung 1858-1861 durch Theophil Hansen). Verschiedene seiner Wohnbauten haben sich erhalten; er baute die Häuser 1, Schönlaterngasse 8 (Umbau; 1768), 3, Landstraßer Hauptstraße 42 (1769), 1, Ballgasse. 8 ("Der bürgerlichen Tischler Herberg"; 1772/1773), 1, Mölker Bastei 8 (Pasqualatihaus; 1791-1798), 1, Köllnerhofgasse 1-3, 2-4 (Kölner Hof; 1792/1793), 1, Singerstraße 22 (Alter Dompropsthof; 1775), 1, Fleischmarkt 15 (1783), 1, Neuer Markt 9 (Draskovichhaus; 1788), 1, Graben 13 (Generalihof; 1794/1795 [ursprünglicher Zustand]), 6, Stiegengasse 11 (1796/1797) und 1, Schönlaterngasse 9 (Aufstockung; 1799); Erbauer beziehungsweise Erstbesitzer des Hauses 8, Alser Straße 49.

Literatur

  • Ulrich Thieme / Felix Becker [Hg.]: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 37 Bände. Leipzig: Engelmann 1907-1950
  • Renate Wagner-Rieger: Das Wiener Bürgerhaus des Barock und Klassizismus. Wien: Hollinek 1957 (Österreichische Heimat, 20), S. 320 f.
  • Bundesdenkmalamt [Hg.]: Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Wien. II. bis IX. und XX. Bezirk. Wien: Schroll 1993, S. 54 (Gardekirche)
  • Hans Rotter: Die Josefstadt. Geschichte des 8. Wiener Gemeindebezirkes. Wien: Selbstverlag 1918, S. 117