Pereirapalais

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1., Weihburggasse 4; Rauhensteingasse 2, um 1940
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1298
Jahr bis
Andere Bezeichnung Palais Pereira-Arnstein
Frühere Bezeichnung Palais Colloredo-Mels
Benannt nach Ludwig Pereira-Arnstein
Einlagezahl
Architekt Ludwig Förster
Prominente Bewohner Heinrich von Pereira-Arnstein
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  26.01.2017 durch DYN\krabina
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Bildname Weihburggasse4.jpg
Bildunterschrift  1., Weihburggasse 4; Rauhensteingasse 2, um 1940
Bildquelle WStLA, Fotosammlung Stadtplanung, Reiffenstein
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtWeihburggasse4
Innere StadtRauhensteingasse2

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt93918211862
Stadt99717951821
Stadt95817701795
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Pereirapalais (1, Weihburggasse 4, Rauhensteingasse 2; Konskriptionsnummer 939).

Vorgängerbauten

Hier befand sich ab 1298 der erste Wiener Hof des Stiftes Göttweig. 1387 klagte Friedrich von Fürth, der Hofmeister den Nachbarn (Rauhensteingasse 4) des Wiener Stiftshofes, da die üblen Gerüche seiner Abortanlage bis in die Gemächer des Stiftshofes ziehen würden. Unter Abt Matthias von Znaim (1516-1532) war das Stift so sehr verschuldet, dass es seinen Wiener Hof verkaufen musste (erst 1608 konnte es erneut einen Wiener Hof erwerben; siehe Göttweiher Hof). Das hier besprochene Haus wurde 1651 vom Grafen Hans von Puchheim erworben. Ab 1655 gehörte es den Grafen Colloredo, die es 1797 umbauten und bis 1835 behielten. Zwischen 1812 und 1814 wurden Räume des Hauses der Börse zur Verfügung gestellt.


Pereirapalais

1841 wurde der Hof, in dem eine Zeitlang auch die Kanzleien des Handelshauses Arnstein & Pereira untergebracht waren, von Ludwig Freiherr von Pereira-Arnstein gekauft. An seiner Stelle entstand nach Plänen Ludwig Försters ein Neubau. Er umfasst eine Fläche von 1819 Quadratmetern. Im Hof befand sich ein Brunnen in maurischen Formen mit einer Rebekkastatue von Adam Rammelmayer.

Mit Kaufvertrag vom 19. Jänner 1921 wurde das Haus von Dr. Ludwig Zwieback und Bruder erworben, die auch das Nachbarhaus (Weihburggasse 2; Geschäftshaus Zwieback) besaßen. Im Jahr 1938 kaufte es die Zentralsparkasse der Gemeinde Wien.

1., Weihburggasse 4, um 1940


Gewerbe und Firmen innerhalb des Hauses im Laufe der Jahre


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 5, 1. Teil. Wien ²1955 (Manuskript im WStLA), S. 107 f.