Paul Harrer: Wien, seine Häuser

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Typisches Anfangsblatt: Der Grundrissplan, handgezeichnet nach dem Suttingerplan (1684), mit der letzten Konskriptionsnummerierung in Schwarz. Darüber in Rot die Hauszellen mit den Häusernummerierungen des Jahres 1954 (Fertigestellung des Manuskripts)
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Bildunterschrift]]  Typisches Anfangsblatt: Der Grundrissplan, handgezeichnet nach dem Suttingerplan (1684), mit der letzten Konskriptionsnummerierung in Schwarz. Darüber in Rot die Hauszellen mit den Häusernummerierungen des Jahres 1954 (Fertigestellung des Manuskripts)
Bildquelle Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 4, 1. Teil. Wien² 1954
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0

Das mehrbändige maschinschriftliche Werk von Paul Harrer-Lucienfeld mit dem Namen "Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur" aus dem Jahr 1951 stellt einen Überblick über die Gebäude in Wiens Innerer Stadt dar. Grundlage für das Werk bilden unter anderem die Grundbücher, beziehungsweise Urbare, die im Wiener Stadt- und Landesarchiv sowie die im Haus-, Hof- und Staatsarchiv verwahrten Hofquartierbücher.

Handskizze Harrer: Innenhof des Alten Rathauses
Handskizze von Paul Harrer nach dem Hoefnagel-Plan von 1609
Illustration zum Text im Manuskript

Aufbau der Artikel

Zu Beginn eines jeden Bandes befindet sich eine handgezeichnete Planskizze für das jeweils beschriebene Areal, die mit den letzten Konskriptionsnummern, sowie den zur Erscheinung des Werkes gültigen Straßennummern versehen ist. Am Ende der Bände fügt Paul Harrer-Lucienfeld eine Übersichtstabelle an, die alle drei Konskriptionsphasen, die Stockwerksanzahl und den letzten Umbau auflistet. Die Konskriptionsnummern können im Wien Geschichte Wiki abgefragt werden, wodurch man die entsprechende heutige Adresse erhält: Abfrage Konskriptionsnummern.

Der Aufbau der Artikel wird durch alle 17 Bände konsequent beibehalten: Harrer beginnt mit der chronologischen Häusergeschichte – Baugeschichte, Besitzerwechsel, Archäologie, Kriegsschäden und Exkurse.

Gelegentlich ergänzt Harrer seine Ausführungen mit Handzeichnungen.

Quellenkritik

Die Hauptquelle des Werks sind die Wiener Grundbücher, welche Harrer zwar in extenso beforschte, aber gelegentlich auch fehlerhaft interpretiert hat. Häufig bezieht sich Harrer auf - bereits für seine Forschungszeit - ältere Literatur (vorwiegend zwischen 1835 und 1930) und historische Stadtpläne sowie mündlich tradierte Legenden, die er in zahlreichen Exkursen bildhaft darlegt. Als Grundlage hierfür dienen ihm hauptsächlich Erzählungen von Gustav Gugitz, Wilhelm Kisch, Alfred Missong und Berichte aus Tageszeitungen.

Der in den 1950er Jahren entstandenen Zusammenstellung haftet eine für Beginn des 20. Jahrhunderts charakteristische Weltanschauung an, die sich auch im Erzählstil widerspiegelt.

Die Angaben aus dem Werk sind in einigen Fällen fehlerhaft. Dennoch ist es alternativlos. Es existiert keine zweite derart umfangreiche Kompilation zur Häusergeschichte der Inneren Stadt.

Harrer im Wien Wien Geschichte Wiki

Das Wien Geschichte Wiki greift für Häusergeschichten innerhalb der ehemaligen Stadtbefestigung hauptsächlich auf die Ausführungen von Paul Harrer-Lucienfeld zurück, fallweise wurden auch die Besitzerwechsel rezipiert. Promiente Hausbewohnerinnen und Hausbewohner wurden häufig aufgeführt. Für weiterführende Recherchen zu den Besitzverhältnissen wird im Literaturverzeichnis stets das genaue Zitat angegeben. Es existieren zu allen heutigen Adressen, die ehemals innerhalb der Stadtmauer lagen, Häusergeschichten im Wiki, die vielfach mit Bildmaterial aus den Beständen des Wiener Stadt- und Landesarchivs illustriert sind.

Wie erwähnt, können durch eine Abfrage der Konskriptionsnummern die heutigen Adressen ermittelt werden.

Wichtige Quellen zum Werk

Übersicht über alle Einträge im Wiki mit dieser Quelle (alphabetisch)

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