Otto Siegl

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Personenname Siegl, Otto
Abweichende Namensform
Titel o. Prof.
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 06.10.1896
Geburtsort Graz
Sterbedatum 09.11.1978
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum 17.11.1978
Friedhof Zentralfriedhof
Grabstelle Gruppe 40, Nummer 59
Ehrengrab ja
Beruf Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  6.02.2017 durch DYN\lanm09bub
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF


FunktionFunktion vonFunktion bis
Lehrer für Kompositionslehre an der Musikakademie19481967
Professor für Musiktheorie an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln19331938
Landesmusikdirektor der Steiermark1948
Städtischer Musikdirektor Paderborn1926
AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst3 April 1947
Preis der Stadt Wien für Musik29 Mai 1967
Großer Österreichischer Staatspreis für Musik1956
Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Sterbeadresse2Schreygasse6

Es wurde noch keine Familie zu dieser Person erfasst! Es wurden noch keine Beziehungen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Objekte nach dieser Person benannt!

Otto Siegl, * 6. Oktober 1896 Graz, † 9. November 1978 Wien 3, Baumgasse 20a (Herz-Jesu-Krankenhaus; zuletzt wohnhaft 2, Schreygasse 6; Zentralfriedhof, Ehrenhain Kulturschaffender, Gruppe 40, Nummer 59), Komponist. Studierte in Graz (bei Egon Kornauth), wo er 1922-1926 Kapellmeister war, redigierte 1924-1926 die Wiener Zeitschrift "Musikbote", ging 1926-1931 nach Paderborn (städtischer Musikdirektor, zugleich Chor- und Orchesterleiter in Bielefeld, Essen und Hagen), 1931-1933 nach Herford (Dirigent des Musikvereins) und war 1933-1938 Professor für Musiktheorie an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln. 1948 folgte er einer Berufung als Lehrer für Kompositionslehre an die Musikakademie in Wien (1949 ao. Prof., Pensionierung 1967). Er komponierte anfangs atonale Werke, fand jedoch in späteren Jahren zu einem an der Neuromantik orientierten Stil (Kammer- und Vokalmusik, Orgelwerke, vier Symphonien). Österreichischer Staatspreis (1957), Preis der Stadt Wien für Musik (1967).


Literatur

  • Robert Teichl: Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen. Wien: Österreich. Staatsdr. 1951
  • Isabella Ackerl / Friedrich Weissensteiner: Österreichisches Personenlexikon [der Ersten und Zweiten Republik]. Wien: Ueberreuter 1992
  • Wolfgang Suppan: Otto Siegl. Eine Studie. Wien: Lafite / Wien: Österr. Bundesverl. 1966
  • Ferdinand Lettmayer [Hrsg.]: Wien um die Mitte des XX. Jahrhunderts. Ein Querschnitt durch Landschaft, Geschichte, soziale und technische Einrichtungen, wirtschaftliche und politische Stellung und durch das kulturelle Leben. Wien: Verl. f. Jugend u. Volk 1958, S. 858
  • Robert S. Budig / Gertrude Enderle-Burcel / Peter Enderle: Ehrengräber am Wiener Zentralfriedhof. Wien: Compress Verlag 1995, S. 92