Niederösterreichische Eskomptegesellschaft

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1856
Jahr bis 1914
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Zum goldenen Straußen, Zum rothen Mandl
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  25.01.2017 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtFreyung8-9

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt16517951821
Stadt37317701795
Stadt37217701795
Stadt15718211862
Stadt15818211862
Stadt16417951821
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Niederösterreichische Eskomptegesellschaft (1, Freyung 8-9), Bankgebäude.

Das ursprünglich hier stehende Haus "Zum goldenen Straußen" (Haus Stadt 157; 1, Freyung 8) wurde 1856 von der Niederösterreichische Eskomptegesellschaft (1853 gegründet) angekauft und 1871 mit dem Nebenhaus ("Zum rothen Mandl", Haus Stadt 158; 1, Freyung 9) vereinigt. Zwischen 1885 und 1904 erwarb die Eskomptegesellschaft auch das benachbarte Haus Stadt 159 (1, Tiefer Graben 3).

Als die Eskomptegesellschaft auf den Platz Am Hof (Nr. 2; Hofkriegsratsgebäude, Österreichische Länderbank [seit 7. Oktober 1991 Bank Austria]) übersiedelte (Eröffnung der Amtsräume 6. Dezember 1915), kamen die Häuser 1914 in den Besitz der Creditanstalt für Handel und Gewerbe (die Am Hof 6 untergebracht war). Diese kaufte zwischen 1912 und 1914 auch die Häuser Stadt 156 und 160 und ließ anstelle aller genannten Gebäude einen Neubau (1914-1921) nach Plänen von Ernst Gotthilf von Miskolczy und Alexander Neumann errichten. Nach dem Zusammenbruch der Creditanstalt (11. Mai 1931; Auslösung des Bankenkrachs) kam das Gebäude 1937 an die Österreichische Versicherungs-AG. Seit August 2012 ist der Verfassungsgerichtshof in diesem Gebäude untergebracht.

siehe auch Freyung 8-9.

Literatur

  • Hertha Wohlrab: Die Freyung. Wien [u.a.]: Zsolnay 1971 (Wiener Geschichtsbücher, 6), S. 73 f.
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 1. Teil. Wien ²1952 (Manuskript im WStLA), S. 164-176