Niederösterreichische Eskomptegesellschaft

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Niederösterreichische Eskomptegesellschaft
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1856
Jahr bis 1914
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Zum goldenen Straußen, Zum rothen Mandl
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  12.06.2017 durch WIEN1\lanm08mic
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Bildname Bank Freyung.jpg
Bildunterschrift  Niederösterreichische Eskomptegesellschaft
Bildquelle Wien Museum
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
1Freyung8-9

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt15818211862
Stadt16417951821
Stadt16517951821
Stadt37317701795
Stadt37217701795
Stadt15718211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Niederösterreichische Eskomptegesellschaft (1, Freyung 8-9), Bankgebäude.

Das ursprünglich hier stehende Haus "Zum goldenen Straußen" (Haus Stadt 157; 1, Freyung 8) wurde 1856 von der Niederösterreichische Eskomptegesellschaft (1853 gegründet) angekauft und 1871 mit dem Nebenhaus ("Zum rothen Mandl", Haus Stadt 158; 1, Freyung 9) vereinigt. Zwischen 1885 und 1904 erwarb die Eskomptegesellschaft auch das benachbarte Haus Stadt 159 (1, Tiefer Graben 3).

Als die Eskomptegesellschaft auf den Platz Am Hof (Nr. 2; Hofkriegsratsgebäude, Österreichische Länderbank [seit 7. Oktober 1991 Bank Austria]) übersiedelte (Eröffnung der Amtsräume 6. Dezember 1915), kamen die Häuser 1914 in den Besitz der Creditanstalt für Handel und Gewerbe (die Am Hof 6 untergebracht war). Diese kaufte zwischen 1912 und 1914 auch die Häuser Stadt 156 und 160 und ließ anstelle aller genannten Gebäude einen Neubau (1914-1921) nach Plänen von Ernst Gotthilf von Miskolczy und Alexander Neumann errichten. Nach dem Zusammenbruch der Creditanstalt (11. Mai 1931; Auslösung des Bankenkrachs) kam das Gebäude 1937 an die Österreichische Versicherungs-AG. Seit August 2012 ist der Verfassungsgerichtshof in diesem Gebäude untergebracht.

siehe auch Freyung 8-9.

Literatur

  • Hertha Wohlrab: Die Freyung. Wien [u.a.]: Zsolnay 1971 (Wiener Geschichtsbücher, 6), S. 73 f.
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 1. Teil. Wien ²1952 (Manuskript im WStLA), S. 164-176