Neues Österreich

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Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Neues Österreich, überparteiliche Wiener Tageszeitung ("Organ der demokratischen Einigung"), die am 23. April 1945 als erste österreichisches Blatt der Zweiten Republik erschien, 1963 in private Hände (den Verlag von Fred Ungart) überging, jedoch im Jänner 1967 ihr Erscheinen einstellen musste. Zu den Gründern gehörte (neben Leopold Arzt unter anderem) Paul Hörbiger. Chefredakteure waren Ernst Fischer (1945-1947) und Rudolf Kalmar junior (1947-1956). Das Neue Österreich war anfangs ein Organ aller drei im Parlament vertretenen politischen Parteien (Österreichische Volkspartei, Sozialistische Partei Österreichs, Kommunistische Partei Österreichs), dann ein Organ der Koalition (Österreichische Volkspartei-Sozialistische Partei Österreichs).

Literatur

  • Kurt Paupié: Kurt Handbuch der Österreichischen Pressegeschichte 1848-1959. Band 1. Wien: Wilhelm Braumüller 1960, S. 163f.
  • Murray G. Hall / Gerhard Renner: Handbuch der Nachlässe und Sammlungen österreichischer Autoren. Wien [u.a.]: Böhlau 1992 (Literatur in der Geschichte, Geschichte in der Literatur, 23), S. 187
  • Zeitungsarchiv im Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte der Universität Linz

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