Nestroydenkmal

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Nestroydenkmal (Aufnahme 2016), links die Zirkusgasse
Art des Bauwerks Denkmal
Jahr von 1983
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Johann Nestroy
Einlagezahl
Architekt Oskar Thiede
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  30.06.2017 durch DYN\krabina
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Bildname Nestroydenkmal.jpg
Bildunterschrift  Nestroydenkmal (Aufnahme 2016), links die Zirkusgasse
Bildquelle Christian Michlits
Bildrechte
BezirkStraßeHausnummer
2Praterstraße17

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Derzeit wurden noch keine Konskriptionsnummer zu diesem Bauwerk erfasst!
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Das Nestroydenkmal im 2. Bezirk, vor dem Haus Praterstraße 17 an der Abzweigung der Zirkusgasse, wurde von Oskar Thiede geschaffen und stand ursprünglich (enthüllt 16. Juni 1929) am schräg gegenüberliegenden (seit 1932 so genannten) Nestroyplatz. Ursprüngliche Pläne hatten einen Standort vor dem Carltheater vorgesehen. Der Einschmelzung im Zweiten Weltkrieg entging das Denkmal nur knapp. Es stand nach seiner Wiederentdeckung in den Vereinigten Wiener Metallwarenfabriken in Wien-Erdberg über 30 Jahre vor dem Max-Reinhardt-Seminar in der Cumberlandstraße (Wien-Penzing) und kehrte 1983 in die Nähe seines ursprünglichen Standorts zurück (enthüllt 2. August 1983). Es stellt Johann Nestroy als Blasius Rohr (aus der Posse "Glück, Missbrauch und Rückkehr") dar.

Literatur

  • Walter Obermaier: Zur Enthüllung des Wiener Nestroy-Denkmals 1929. In: Nestroyana. Blätter der Internationalen Nestroy-Gesellschaft 30 (2010), Heft 3/4, S. 195-211
  • Die Leopoldstadt. Ein Heimatbuch. Wien: Lehrer-Arbeitsgemeinschaft 1937, S. 265
  • Penzinger Museumsblätter 6/7 (1965), S. 104