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Naglergasse 27

Aus Wien Geschichte Wiki
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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1443
Jahr bis
Andere Bezeichnung Zum goldenen Kampl
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  5.06.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
1Naglergasse27

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt32617951821
Stadt19817701795
Stadt29918211862
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Naglergasse 27 (Zum goldenen Kampl; Konskriptionsnummer 299).

1443 wird zum ersten Mal ein Haus auf diesem Grundstück erwähnt. Dieses wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts Opfer eines Brandes (damals brannten auch die Häuser Stadt 293 [ Naglergasse 17 ], 294 [ Naglergasse 19 ], 295 [ Naglergasse 21 ], 296 [ Naglergasse 23 ], 297 und 298 [beide Naglergasse 25] ab). Wegen unbezahlter Steuern wurde die Brandruine von der Gemeinde eingezogen und 1498 um 14 Pfund Wiener Pfennig verkauft. Vor 1505 wurde es wiederaufgebaut. In den nächsten Jahren wurde es sehr oft verkauft (im Jahr 1517 gehörte es dem späteren Bürgermeister Wolfgang Treu).

Nach 1911 (bis 1939) gehörte es den jeweiligen Besitzern des Hauses Naglergasse 25 (unter anderen "Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe" und "Österreichische Realitäten A.G."). Es trägt den Namen "Zum goldenen Kampl".


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 2. Teil. Wien ²1952 (Manuskript im WStLA), S. 375-377