Naglergasse 23

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
1., Naglergasse 23-25, um 1940
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1447
Jahr bis
Andere Bezeichnung Zum goldenen Pflug
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  26.01.2017 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Bildname Naglergasse23-25.jpg
Bildunterschrift  1., Naglergasse 23-25, um 1940
Bildquelle WStLA, Fotosammlung Stadtplanung, Reiffenstein
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtNaglergasse23

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt29618211862
Stadt32317951821
Stadt19517701795
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Naglergasse 23 (Zum goldenen Pflug; Konskriptionsnummer 296).

1447 wird zum ersten Mal ein Bauwerk auf diesem Grundstück erwähnt. Wie bei den Nachbarhäusern Stadt 294 (Naglergasse 19) und 295 (Naglergasse 21) handelte es sich dabei um eine Brandruine. Das Haus wurde vor 1459 wiederaufgebaut, brannte aber zwischen 1463 und 1527 abermals ab. Vor 1532 war das Haus wiederhergestellt. Das heutige Gebäude, das den Schildnamen "Zum goldenen Pflug" trägt, entstand gegen Ende des 17. Jahrhunderts. 1926 wurde es von der "Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe" erworben und 1932 an die "Österreichische Realitäten A.G." weiterverkauft. Am 25. September 1942 wurde es dem Deutschen Reich einverleibt. Aufgrund eines Bescheides der Finanzlandesdirektion Wien vom 25. Juni 1947 ging es in das Eigentum einer Privatperson über.


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 2. Teil. Wien ²1952 (Manuskript im WStLA), S. 370-372