Mozarthof (1, Rauhensteingasse 8)

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Das ehemalige kleine Kaiserhaus, jetzt Mozarthof in der Rauhensteingasse.
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1847
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Wolfgang Amadeus Mozart
Einlagezahl
Architekt Martinelli
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Wolfgang Wirsig: Wiener Hofnamen, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
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Bildname Mozarthof.jpg
Bildunterschrift  Das ehemalige kleine Kaiserhaus, jetzt Mozarthof in der Rauhensteingasse.
Bildquelle Wilhelm Kisch: Wien. Wien: Gottlieb 1883
Bildrechte
BezirkStraßeHausnummer
1Rauhensteingasse8

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt93718211862
Stadt97117701795
Stadt99217951821
Stadt97217701795
Stadt99317951821
Stadt93418211862
Stadt97317701795
Stadt99417951821
Stadt93518211862
Stadt99517951821
Stadt93618211862
Stadt97017701795
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Mozarthof (1, Rauhensteingasse 8).

Der Mozarthof wurde 1847/1848 im Auftrag von Peter von Galvagni durch Baumeister Leopold Mayr an der Stelle des Mozart-Sterbehauses (Stadt 934) und seiner beiden Nachbarhäuser (Stadt 935 und 936) erbaut. Am Neubau befanden sich Reliefbüsten von Beethoven, Cherubini, Gluck, Haydn, Rossini und Weber, im Stiegenhaus war eine Bronzebüste Mozarts aufgestellt, die folgende Inschrift trug: "Der Tonkunst unerreichtem Meister, der bis zum Tode hier gewohnt, weihte dieses Denkmal bei Umbau des Hauses Pietro di Galvagni, 1849". Außerdem befand sich im Hausflur eine Büste, die Gaetano Donizetti darstellte. Alle hier genannten Büsten waren von Johann Baptist Feßler geschaffen worden. Im Hof wurde ein bemerkenswerter Brunnen aufgestellt.

Die nördliche Hälfte des Gebäudes wurde ab 1964 abgerissen. Die Musikerreliefs und das Mozartdenkmal im Stiegenhaus wurden bei dieser Gelegenheit geborgen. Seit 1993 Gedenkstätte in der Musikabteilung des Kaufhauses "Steffl".

Gewerbe und Firmen innerhalb des Hauses im Laufe der Jahre

Literatur

  • Josef Bergauer: Das klingende Wien. Erinnerungsstätten berühmter Tondichter. Wien: Günther 1946, S. 38 f.
  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 397
  • Wilhelm Kisch: Die alten Straßen und Plätze von Wiens Vorstädten und ihre historisch interessanten Häuser. (Photomechan. Wiedergabe [d. Ausg. v. 1883]). Cosenza: Brenner 1967, Band 1, S. 587 f.
  • Hans Markl: Kennst du alle berühmten Gedenkstätten Wiens? Wien [u.a.]: Pechan 1959 (Perlenreihe, 1008), S. 65 ff.
  • Hans Markl: Die Gedenktafeln Wiens. Wien: ABZ-Verlag 1949, S. 39 f.
  • Richard Prilisauer: Pietro di L. A. Galvagni, in: Wiener Geschichtsblätter. Wien: Verein für Geschichte der Stadt Wien Band 31. 1976, S. 181 ff., insbesondere 201 ff. (M.);
  • Emmerich Siegris: Alte Wiener Hauszeichen und Ladenschilder. Wien: Burgverlag 1924, S. 80 f.
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 5, 1. Teil. Wien ²1955 (Manuskript im WStLA), S. 155