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Mozartdenkmal

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Mozartdenkmal (1996)
Art des Bauwerks Denkmal
Jahr von 1896
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Wolfgang Amadeus Mozart
Einlagezahl
Architekt Viktor Tilgner
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  13.06.2017 durch WIEN1\lanm08jan
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Bildname Mozartdenkmal.jpg
Bildunterschrift  Mozartdenkmal (1996)
Bildquelle AT-WSTLA 3.3.15.1.FA.41421/5
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
1Burggarten

frühere Adressierung

 BezirkStraßeHausnummerJahr vonJahr bis
Mozartdenkmal1Albertinaplatz18961945
Derzeit wurden noch keine Konskriptionsnummer zu diesem Bauwerk erfasst!
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Mozartdenkmal (1, Burggarten; ursprünglich am heutigen Albertina-, dem damaligen Albrechtsplatz).

Das von Viktor Tilgner (Architekt Carl König) geschaffene Denkmal wurde fünf Tage nach Tilgners Tod, am 21. April 1896, auf dem Albertinaplatz enthüllt. Die Konkurrenzentwürfe waren vom 4. bis zum 12. Jänner 1888 im Künstlerhaus ausgestellt gewesen. Schon bald nach der Enthüllung erhoben sich Stimmen für eine Transferierung des Denkmals, am 3. April 1903 regte Architekt Hans Peschl die Aufstellung im Stadtpark vor dem Kursalon an. Das Denkmal wurde nach Bombenschäden (12. März 1945) von seinem Standort entfernt und in ein städtisches Baustofflager gebracht und schließlich am 5. Juni 1953 in den Burggarten übertragen.

Es zeigt vorne auf einem Flachrelief die Einladung und das Erscheinen des Steinernen Gastes aus der Oper "Don Giovanni", womit ein Hinweis auf die Eröffnungvorstellung der Staatsoper gegeben wurde, der es ursprünglich gegenüber stand. Hinten sind auf einem Hochrelief der sechsjährige Komponist am Klavier, sein Vater Leopold mit der Geige und seine Schwester Nannerl singend dargestellt.


Literatur

  • Zur Enthüllung des Mozart-Denkmals in Wien am 21. 4. 1896. 1896
  • Hans Peschl: Die Umstellung des Mozart-Denkmals in Wien in: Zeitschrift des Österreichischen Ingenieur-und Architekten-Vereins. Wien: Österreichische Staatsdruckerei 1865 - lfd. Bau und Werk. Band 23. Wien 1903
  • Walther Brauneis: Mozarts Nachruhm, in: Wiener Geschichtsblätter. Wien: Verein für Geschichte der Stadt Wien. Band 47. 1992, 1 ff. (Denkmal: 16 ff)
  • Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. 11 Bände. Wiesbaden: Steiner 1969-1981. Nr. 9/1, S. 178 ff
  • Felix Czeike: Wien. Kunst und Kultur-Lexikon. Stadtführer und Handbuch. München: Süddeutscher Verlag 1976, S. 55
  • Justus Schmidt / Hans Tietze: Dehio Wien. Wien: A. Schroll 1954 (Bundesdenkmalamt: Die Kunstdenkmäler Österreichs), S. 93
  • Gerhardt Kapner: Freiplastik in Wien. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1970, S. 376
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 6, 1. Teil. Wien ²1956 (Manuskript im WStLA), S. 131