Moritz Hartmann

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Personenname Hartmann, Moritz
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND 118773348
Geburtsdatum 15.10.1821
Geburtsort Duschnik
Sterbedatum 13.05.1872
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof Zentralfriedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Schriftsteller, Politiker
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass Wienbibliothek im Rathaus
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  6.03.2015 durch WIEN1\lanm09bar
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FunktionFunktion vonFunktion bis
Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung18481848

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NameVerwandtschaftsgrad
Ludo Moritz HartmannSohn
Grete ChrobakSchwiegertochter

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Moritz Hartmann, * 15. Oktober 1821 Duschnik bei Pribram, Böhmen (Dusnik, Tschechische Republik), † 13. Mai 1872 Oberdöbling (Zentralfriedhof, Ehrengrab Grab 0/1/92), Schriftsteller, revolutionärer Politiker. Studierte an der Universität Prag. Nach der ersten Veröffentlichung eines Gedichts musste er 1844 wegen dessen revolutionären Inhalts (Kritik an den Missständen des Vormärz) Österreich verlassen und ging nach Paris. 1848 kehrte er zurück, wurde in die Frankfurter Nationalversammlung gewählt (in der Wiener Deputation Vertreter der Fraktion der Linken; Verfechter der Vereinigung aller Deutschen), nach der Oktoberrevolution gelang ihm die Flucht nach Paris, wo er Korrespondent der „Kölner Zeitung" wurde. 1862 wurde Hartmann Leiter der Stuttgarter „Allgemeinen Zeitung", ab 1868 lebte er in Wien (Feuilletonredakteur der Neuen Freien Presse). Bedeutender politischer Lyriker und Publizist; Wandertagebücher.

Nachlass in der Wienbibliothek im Rathaus (2340 Inventarnummern).


Literatur

  • Allgemeine Deutsche Biographie. Hg. von der Historischen Commission bei der königlichen Akademie der Wissenschaften. 56 Bände. Leipzig: Duncker & Humblot 1875-1912
  • Heribert Sturm: Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder. München: Oldenbourg 1974 - lfd.
  • Walter Kleindel: Das große Buch der Österreicher. 4500 Personendarstellungen in Wort und Bild, Namen, Daten, Fakten. Unter Mitarbeit von Hans Veigl. Wien: Kremayr & Scheriau 1987
  • Jüdisches Lexikon. Ein enzyklopädisches Handbuch des jüdischen Wissens in vier Bänden. Begr. von Georg Herlitz... Unter Mitarb. von über 250 jüdischen Gelehrten und Schriftstellern und unter red. Mithilfe von Ismar Elbogen... . Band 2: D-H. Königstein, Ts.: Jüdischer Verl. im Athenäum Verl. 1987, Sp. 1440-1441
  • Murray G. Hall / Gerhard Renner: Handbuch der Nachlässe und Sammlungen österreichischer Autoren. Wien [ u.a.]: Böhlau 1992 (Literatur in der Geschichte, Geschichte in der Literatur, 23)
  • Gerhard Renner: Die Nachlässe in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Ein Verzeichnis. Wien: Wiener Stadt- u. Landesbibliothek 1993
  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815–1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954 - lfd.
  • Hubert Partisch: Österreicher aus sudetendeutschem Stamme. Band 1: Maler, Graphiker, Bildhauer, Medailleure, Baumeister, Architekten, Dichter, Schriftsteller, Journalisten. Wien: Verlag der Typographischen Anstalt 1961, S. 116
  • Constantin von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich. Enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche 1750 bis 1850 im Kaiserstaate und in seinen Kronländern gelebt haben. 60 Bände. Wien: Verlag der typografisch-literarisch-artistischen Anstalt 1856-1891