Moritz Alois Becker

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Personenname Becker, Moritz Alois
Abweichende Namensform
Titel Dr. phil., Ritter
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 21.05.1812
Geburtsort Altstadt bei Schönberg, Mähren
Sterbedatum 22.08.1887
Sterbeort Lienz, Osttirol
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Bibliothekar
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit  römisch-katholisch
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Alois Moritz Becker (31. Oktober 1867 Ritter von), * 21. Mai 1812 Altstadt bei Schönberg, Mähren, † 22. August 1887 Lienz, Osttirol, Pädagoge, Bibliothekar. Nach Studium der Philosphie und Pädagogik in Wien (1828-1832) war Becker Erzieher (ab 1840 beim regierenden Fürsten Liechtenstein). 1848 gab er mit dem Arzt, Pädagogen und Kanzelredner Dr. Johann Emanuel Veith das Blatt „Aufwärts. Volksblatt für Glaube, Freiheit und Gesittung" heraus (Sprachrohr des kurz zuvor gegründeten demokratischen „Katholikenvereins"), 1850 trat er in den Landesschulrat für Niederösterreich ein und erwarb sich hier um das Wiener Unterrichtswesen Verdienste. 1864-1868 war Becker Lehrer des Kronprinzen Rudolf und der Erzherzogin Gisela, 1869 übernahm er die Direktion der kaiserlichen Familien-Fideikommiß-Bibliothek und ging 1872 als Hofrat in Pension. Becker war 1854-1864 Mitglied des Alterthumsvereins zu Wien, ab 1856 Mitglied der Geographischen Gesellschaft (wiederholt Ausschußmitglied, Vizepräsident), 1859-1867 Direktionsmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde und ab 1864 Ausschußmitglied des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich und Wien (ab 6. September 1886 Vizepräsident).

Literatur

  • Heribert Sturm: Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder. München: Oldenbourg 1974 - lfd.
  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815–1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954-lfd.
  • Monatsblatt des Altertums-Vereines zu Wien. Wien: Alterthumsverein zu Wien 1887, S. 56
  • Neue Freie Presse. Abendblatt. Wien, 22.08.1887