Minoritenplatz 5

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1., Minoritenplatz 4-5: Palais Starhemberg und Palais Liechtenstein, um 1940
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von
Jahr bis
Andere Bezeichnung Unterrichtsministerium
Frühere Bezeichnung ehem. Palais Starhemberg
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  25.01.2017 durch DYN\krabina
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Bildname Minoritenplatz4-5.jpg
Bildunterschrift  1., Minoritenplatz 4-5: Palais Starhemberg und Palais Liechtenstein, um 1940
Bildquelle WStLA, Fotosammlung Stadtplanung, Reiffenstein
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtMinoritenplatz5
Innere StadtAbraham-a-Sancta-Clara-Gasse2
Innere StadtPetrarcagasse1
Innere StadtBankgasse5-7

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Innere Stadt5217951821
Innere Stadt4318211862
Innere Stadt3917701795
Innere Stadt5117951821
Innere Stadt4218211862
Innere Stadt3817701795
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Minoritenplatz 5, identisch mit Abraham-a-Sancta-Clara-Gasse 2 und Petrarcagasse 1 und Bankgasse 5-7

Haus Nr. 42: Dieses Haus wird erstmalig 1550 im Harrer Band erwähnt. Um 1661 errichte der damalige Besitzer Konrad Balthasar Graf Starhemberg dort einen Neubau. Der Stadtkommandant und Verteidiger Wiens (Zweite Türkenbelagerung (1683)), Rüdiger von Starhemberg, wohnte hier während der Türkenbelagerung. Der Palast blieb bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts in den Händen der Familie Starhemberg.

Zwischen 1862 und 1869 ist Eigentümerin die k. k. priv. österr. Eisenbahngesellschaft. Bald darauf wurde das Ministerium für Kultus und Unterricht aus dem Bancogebäude in der Singerstraße hierher verlegt. 1895 wurde der Palast, der in der Front des Minoritenplatzes zehn Achsen aufweist, durch Einbeziehung des Nachbarhauses alt Nr. 43 um drei Achsen erweitert.

Haus Nr. 43: Dieses Objekt besaß 1548 von Fürst. 1790 kam auch dieses Haus an Georg Adam Fürst von Starhemberg. In dessen Familie vererbte es sich weiter bis zu Beginn der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Später siehe Nr. 42.

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 7, Wien ²1957 (Manuskript im WStLA), S. 230-231