Minoritenplatz 3

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
1., Löwelstraße 8: ehemaliges Palais Figdor. Ca. 1940
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1807
Jahr bis
Andere Bezeichnung Palais Dietrichstein
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  6.06.2017 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Bildname WStLA Fotos Stadtplanung FB2 04500 0514.jpg
Bildunterschrift  1., Löwelstraße 8: ehemaliges Palais Figdor. Ca. 1940
Bildquelle Scherb
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
1Metastasiogasse2
1Minoritenplatz3

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Innere Stadt5017951821
Innere Stadt4118211862
Innere Stadt3617701795
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Minoritenplatz 3, identisch mit Metastasiogasse 2 und Löwelstraße 8

Vieles von der Geschichte dieses Hauses ist durch die Vernichtung des Hauptbuches der Landtafel beim Brand des Justizpalastes (1927) verloren gegangen. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zählen wir hier drei Häuser die allerdings später zu einem zusammengewachsen sind.

Am 19. Dezember 1766 wurde das Haus gegen ein beim Oberkammeramt erlegtes Relutionskapital von der städtischen Grunddienstbarkeit auf ewig befreit.

Zwischen 1749 und 1771 wurden alle hier befindlichen Häuser in eines verbaut. Bald darauf erfolgte allerdings wieder eine Zweiteilung, jedenfalls vor 1795. Eines der Häuser war 1799 zum Sitz der polnischen Kanzlei bestimmt. Das andere Haus kam an Erzherzogin Maria Beatrix von Este-Modena, der Gemahlin des Erzherzogs Ferdinand, der am 24. Dezember 1806 hier starb.

1807 wurde anstelle der beiden Häuser der gegenwärtige Palast errichtet.

1853 gehörte der Bau Franz Joseph von Dietrichstein.

Mit Kaufvertrag vom 12. Dezember 1955 erwarb das Palais die Republik Österreich. Die Grundfläche des vier Stockwerke hohen Hauses betrug 2788 Quadratmeter.

Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 7, Wien ²1957 (Manuskript im WStLA), S. 225-227