Margaretenkapelle (1)

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Art des Bauwerks Sakralbau
Jahr von 1310
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  6.06.2017 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
BezirkStraßeHausnummer
1Bauernmarkt2A

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Derzeit wurden noch keine Konskriptionsnummer zu diesem Bauwerk erfasst!
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Margaretenkapelle (1, Bauernmarkt 2 oder Margaretenhof).

Die Margaretenkapelle wird 1310 erstmals erwähnt, dürfte jedoch um 1250/1260 von Paltram vor dem Freithof gestiftet worden sein. Sie wurde 1782 profaniert. Im angrenzenden Gundelhof befand sich die Thomaskapelle.

1360 wird die Margaretenkapelle als Teil des Margaretenhofes vermerkt. Bereits aus dem Jahr 1327 ist jedoch bekannt, dass sich im Patrizierhaus Stadt 590 (Bauernmarkt 2)) eine Kapelle befand, die später ebenfalls als Margaretenkapelle bezeichnet wird, und deren Sakristei über die Toreinfahrt des angrenzenden Margaretenhofes hineinreichte. Es ist daher unklar, ob zwei Margaretenkapellen existierten oder eine Verwechslung vorliegt.

Literatur

  • Richard Perger / Walther Brauneis: Die mittelalterlichen Kirchen und Klöster Wiens. Wien [u.a.]: Zsolnay 1977 (Wiener Geschichtsbücher, 19/20), S. 274 f.
  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 3. Teil. Wien ²1951 (Manuskript im WStLA), S. 711 f. und 716