Magistratsabteilung 7 - Kultur

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Logo der Magistratsabteilung 7 - Kultur
Art der Organisation Behörde
Datum von 1938
Datum bis
Benannt nach
Prominente Personen Viktor Matejka, Andreas Mailath-Pokorny, Bernhard Denscher, Hubert Christian Ehalt
Quelle
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Bildunterschrift  Logo der Magistratsabteilung 7 - Kultur
Bildquelle
Bildrechte
BezirkStraßeHausnummer
8Friedrich-Schmidt-Platz5

frühere Adressierung

Es wurden noch keine früheren Adressen zu dieser Organisation erfasst!

BezeichnungDatum vonDatum bis
Volksbildungsreferat des Bürgermeisters19341938
Magistratsabteilung 50 - Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten der Kultur- und Gemeinschaftspflege19381939
Abteilung III/1 - Allgemeine Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten19391941
Abteilung D 3 - Gemeinschaftspflege19411943
Abteilung D 1 - Allgemeine Verwaltung der Kultur- und Gemeinschaftspflege19411945
Abteilung D 2 - Kunst, Wissenschaft und Heimatpflege19411945
Abteilung XI/1 - Kultur, Volksbildung und Heimatpflege19451945
Abteilung XI/1 - Rechtliche und wirtschaftliche Angelegenheiten der Kultur und Volksbildung19451946
Abteilung XI/2 - Kultur- und Volksbildung19451946
Magistratsabteilung 7 - Rechtliche und wirtschaftliche Angelegenheiten der Kultur und Volksbildung19461950
Magistratsabteilung 7 - Kultur und Volksbildung19501956
Magistratsabteilung 7 - Kulturförderung19561969
Magistratsabteilung 7 - Kulturamt19691988
Magistratsabteilung 7 - Kultur1988
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Inhalt:
  1. Aufgabenbereiche
  2. Entwicklungsübersicht
  3. Leiterinnen und Leiter
  4. Quellen
  5. Literatur
  6. Links
  7. Einzelnachweise
Sitz des Kulturamts, Friedrich-Schmidt-Platz 5.

Magistratsabteilung 7 - Kultur.


Die Kompetenzen der Magistratsabteilung 7 umfassen die rechtlichen und behördlichen Angelegenheiten des Veranstaltungswesens, besonders auch der Tanzschulen, jene der Stadt- und Ortsbilderhaltung - einschließlich der Objektverwaltung und Erhaltung von Denkmälern, Gedenktafeln usw. -, des Altstadterhaltungsfonds, des Naturschutzes und der Erhaltung des Landschaftsbilds. Dazu kommen die Vorbereitung von Verkehrsflächenbenennungen, Wissenschaftsförderung, kulturelle Veranstaltungen, Angelegenheiten der kulturellen Volksbildung mit der Förderung von bildender Kunst, Musik, Theater und Film sowie die Geschäftsführung des Wiener Festwochenausschusses, Angelegenheiten verschiedener Preise, Ehrungen und Auszeichnungen, Begabtenförderung und Stipendienwerk (darunter die 1982 von der Stadt Wien gestifteten Elias-Canetti-Stipendien an begabte Wiener Autoren, Wiener Autorenstipendien an begabte Wiener Autoren der jüngeren Generation sowie die Förderungs- und Würdigungspreise der Stadt Wien für Kunst, Wissenschaft und Volksbildung), Sportangelegenheiten und Sportförderung, Betreuung der Ehrengräber und Grabwidmungen, behördliche Angelegenheiten des Fremdenverkehrs - insbesondere Fremdenführerprüfungen -, die Mitwirkung bei der Verwaltung kultureller Stiftungen sowie die Bürogeschäfte des Gemeinderatsausschusses (GRA) für Kultur. In Verbindung mit den Fremdenverkehrsangelegenheiten und des Kurwesens ist die Magistratsabteilung 7 seit 1991 auch für Campingplätze, Jugendgästehäuser und Studentenheime zuständig. Die Schwerpunkte liegen bei der Förderung von Wissenschaft, Volksbildung, bildender Kunst, Musik, Literatur, Theater und Film.


Aufgabenbereiche

1934 hatte man ein eigenes Volksbildungsreferat des Bürgermeisters der Stadt Wien eingerichtet.[1] Am 22. September 1938 wurde eine eigene Verwaltungsgruppe VIII (Kulturamt) geschaffen,[2] in die neben dem Archiv und den Städtischen Sammlungen (bis dahin selbständige Ämter) eine neugegründete Magistratsabteilung 50 (Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten der Kultur- und Gemeinschaftspflege) eingereiht wurde.
1938: Die Magistratsabteilung 50 erhielt die Aufgabe, die allgemeinen Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten auf dem gesamten Gebiet des Kulturwesens zu besorgen. Ihr waren auch die städtischen Büchereien, die Musikschule der Stadt Wien und die Theater der Stadt Wien angegliedert, weiters waren ihr Fremdenverkehrsangelegenheiten unterstellt.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1939: Aus der Verwaltungsgruppe VIII (Kulturamt) ging die Hauptabteilung III (Kulturelle Angelegenheiten) hervor.[3] Der Aufgabenbereich war in der Geschäftseinteilung folgendermaßen fixiert: Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten,[4] Subventionen auf kulturellem Gebiet, Ehrenpensionen und Ehrengaben, Ehrenpreise auf kulturellem Gebiet, Stipendien auf kulturellem Gebiet, Ehrengräber, behördliche Maßnahmen zur Sicherung des Kunstbesitzes, Angelegenheiten der Baukunst (insbesondere Fragen der Erhaltung des Stadtbildes, der Denkmalerrichtung und Denkmalpflege usw.), Ausstellungsangelegenheiten, Benennung öffentlicher Verkehrsflächen und städtischer Gebäude, Durchführung der Vorprüfung bei baukünstlerischen Wettbewerben, öffentliche Gemeinschaftsempfänge und Nationalfeiern. Angegliedert waren: Theater der Stadt Wien, Musikschule der Stadt Wien, die Wiener Frauenakademie und die Städtischen Büchereien.
1941:[5] Der Aufgabenbereich wurde erweitert um Vergnügungsangelegenheiten, Angelegenheiten des Theater- und Kinowesens (einschließlich damit verbundener Strafamtshandlungen) und die Handhabung des Ausstellungsgesetzes.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1941: Für die Abteilung D 1 wurde die ergänzte Geschäftsaufzählung beibehalten, doch wurden die angegliederten Institute (Theater der Stadt Wien, Musikschule der Stadt Wien, Wiener Frauenakademie und Städtische Büchereien) von einer eigenen Abteilung D 2 (Kunst, Wissenschaft und Heimatpflege) übernommen. Eine Abteilung D 3, die sich mit Gemeinschaftspflege befasste, wurde 1943 stillgelegt, ihre Geschäfte wurden der Abteilung D 2 übertragen.
1944:[6] Das Fremdenverkehrsamt[7] wurde auf Kriegsdauer stillgelegt, die Geschäfte wurden wieder der Abteilung D 1 übertragen.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1945: Die Magistratsabteilung XI/1 wurde aus den Abteilung D 1 und D 2 (letztere einschließlich der Aufgaben der aufgelösten Abteilung D 3), der Abteilung C 2 und der Abteilung C 4 gebildet. Ab 23. Oktober 1945 erfolgte eine Teilung in eine Magistratsabteilung XI/1 und Magistratsabteilung XI/2.[8] Die Geschäftsaufzählung der Magistratsabteilung XI/1 umfasste die rechtlichen und allgemeinen wirtschaftlichen Angelegenheiten der Verwaltungsgruppe XI, Wirtschaftsangelegenheiten der Magistratsabteilung XI/1 und der Magistratsabteilung XI/2 (einschließlich der betreuten und angegliederten Einrichtungen, jedoch ausschließlich der gemischtwirtschaftlichen Unternehmungen), Aufgaben der Theater-, Kino- und Ausstellungspolizei, Fremdenverkehr, Stipendien für Kunstschüler, Ehrungen, Verwaltung historischer und musealer Bauten und Anlagen, Denkmalpflege und Naturschutz (Stadt- und Ortsbildpflege, Denkmale und Gedenkstätten, Sicherung von Kulturgütern), Namensgebung für Verkehrsflächen, städtische Häuser und Anlagen. Angegliedert waren: die städtischen Büchereien, Musiklehranstalten der Stadt Wien, die Modeschule der Stadt Wien zund Landesbildstelle. - Die Geschäftsaufzählung der Magistratsabteilung XI/2 umfasste die Gruppen Wissenschaft und Volksbildung, Volksbildungshäuser, Musik, Theater, Kunstförderung, Film­ und Kinowesen und Sport. Nach Kriegsende übernahm im Stadtsenat unter Bürgermeister Theodor Körner Stadtrat Viktor Matejka die Leitung der kulturellen Abteilungen, der Geschäftsgruppe Kultur ("Kulturressort") des Magistrats, und legte die Grundlage für eine neue Kulturpolitik. Als Kulturamt wurde in den folgenden Jahrzehnten nur mehr die Magistratsabteilung 7 bezeichnet, nicht das ganze Ressort.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1946 (1948): Die Geschäftsaufzählung blieb im Wesentlichen unverändert. Hinzu kamen Sportangelegenheiten und die Führung der Bürogeschäfte des Gemeinderatsausschusses III.
1950: Auflassung der Magistratsabteilung 8,[9] die Magistratsabteilung 7 erhielt einen neuen Sachtitel (Kultur und Volksbildung); die Geschäftsaufzählung wurde erweitert (Heimatpflege, Sportförderung).
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1955: Neuformulierung der Geschäftsaufzählung und neuer Sachtitel (Kulturförderung).
1957:[10] Geringfügige Änderung in der Formulierung der Geschäftsaufzählung (Erhaltung statt Betreuung von Denkmälern).
1958:[11] Erweiterung der Geschäftsaufzählung (Dienstaufsicht über das zugeteilte Personal).
1960:[12] Erweiterung der Geschäftsaufzählung (Stipendienwerk).
1963:[13] Änderung der Geschäftsaufzählung; die Verwaltung des Kulturgroschens wird ausgeschieden, die Betreuung der Ehrengräber kommt hinzu.
1967:[14] Geringfügige Änderungen in der Formulierung der Geschäftsaufzählung.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1969: Neue Bezeichnung „Kulturamt“; Neuformulierung und Erweiterung der Geschäftsaufzählung, besonders in Fragen des Naturschutzes und der Stadt- und Ortsbilderhaltung.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1972 (Jänner): Die Geschäftseinteilung des Magistrats 1972 übertrug der Magistratsabteilung 7 die Verwaltung des neugeschaffenen Wiener Altstadterhaltungsfonds.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1973: Mit der Geschäftseinteilung des Magistrats 1973 fielen die Agenden des Sports (Sportstelle) an die neugeschaffene Magistratsabteilung 51 die Kompetenzen des Naturschutzes wurden an die Magistratsabteilung 22 abgegeben.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1976: Von den Aufgaben im Bereich des Ehrungs- und Auszeichnungswesens wurden die Vollziehung des Landesehrenzeichengesetzes und des Gesetzes für die Verleihung der Landesrettungsmedaille sowie die Angelegenheiten einiger spezifischer Ehrenzeichen (Feuerwehr- und Rettungsdienst, Hausgehilfinnen) mit der Geschäftseinteilung des Magistrats 1976 der Magistratsdirektion zugewiesen.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1979: Im Zuge der Geschäftseinteilung des Magistrats 1979 wurden die Aufgaben der Erwachsenen- und außerschulischen Jugendbildung der neugeschaffenen Magistratsabteilung 13 übertragen, wozu städtische Büchereien, Musiklehranstalten, Modeschule, Volkshochschule, Landesbildstelle und Landesjugendreferat gehörten. Es verblieben der Magistratsabteilung 7 die rechtlichen Angelegenheiten der Geschäftsgruppe sowie die rechtlichen und behördlichen des Veranstaltungswesens. Dazu kamen Agenden des Fremdenverkehrs, der Stadt- und Ortsbilderhaltung einschließlich der Verwaltung des Wiener Altstadterhaltungsfonds, die Obhut über Freiplastiken und Gedenktafeln, die Aufgaben der Vorbereitung der Benennung von Verkehrsflächen, Gebäuden und Anlagen, die Förderung von Wissenschaft, Volksbildung und Kunst, die Organisation kultureller Veranstaltungen sowie spezifische, Kunst und Wissenschaft betreffende Bereiche des Ehrungs- und Auszeichnungswesens. Als Referat der Magistratsabteilung 7 nahm der im Titel der Geschäftsgruppe genannte Bürgerdienst seine Tätigkeit auf, zu dem nunmehr auch die Stadtinformation gehörte.[15]
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1981 (Jänner): Mit der Geschäftseinteilung des Magistrats 1981 wurde die Verwaltung der abteilungseigenen Gebäude und Liegenschaften in die Geschäftsaufzählung aufgenommen.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1983: Die Aufgaben der Fremdenverkehrspolitik wurden mit Ausnahme der Fremdenführerprüfungen mit der Geschäftseinteilung 1983 an die Magistratsabteilung 13 abgegeben.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1986: Bereits mit der Geschäftseinteilung 1986 fielen die Angelegenheiten des Fremdenverkehrs wieder an die Magistratsabteilung 7 zurück, Campingplätze, Jugendgästehäuser und Studentenheime fanden erstmals in der Geschäftsaufzählung ausdrücklich Erwähnung.
1987: 1987 wurden der Magistratsabteilung 7 Aufgaben des Wiener Heilvorkommen- und Kurortegesetzes übertragen, insbesondere im Hinblick auf das Wohl der Kurgäste.[16]
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1987: Die Kompetenz der Stadt- und Ortsbildpflege übernahm mit der Geschäftseinteilung des Magistrats 1987 die Magistratsabteilung 19, die Förderung der Altstadterhaltung verblieb bei der Magistratsabteilung 7, in der Geschäftsaufzählung fand jetzt auch das Kurwesen - ohne rechtliche Angelegenheiten - Berücksichtigung. Im Folgejahr wurde der Sachtitel geändert.[17]
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1991 (Jänner): Mit der ab 1. Jänner 1991 wirksamen Geschäftseinteilung erhielt die Magistratsabteilung 7 neue Aufgaben wie die Angelegenheiten des Buchmacher- und Totaliseurwesens (Pferdewetten) im Einvernehmen mit der Magistratsabteilung 4 sowie die Entgegennahme von Meldungen nach dem Wiener Tierschutz- und Tierhaltegesetz in Verbindung mit Veranstaltungen. Bei der Vorbereitung von Benennungen von Verkehrsflächen, Gebäuden und Anlagen wurden jene letzteren ausgenommen, die dem Krankenanstaltenverbund zugehörig waren.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1996 (Jänner): Im Zuge der Geschäftseinteilung 1996 wurde die Wissenschaftsförderung an die Magistratsabteilung 18 abgegeben.
1998: Im Jahr 1998 wurde die Grundverwaltung und Erhaltung der städtischen Campingplätze, Jugendgästehäuser und Studentenheime der Magistratsabteilung 69 zugewiesen.[18]
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1999 (Jänner): Mit der Geschäftseinteilung 1999 kamen die Angelegenheiten des Kurwesens an die Magistratsabteilung 15, wohin schon bisher rechtliche Aspekte des Kurwesens ressortierten, die behördlichen Angelegenheiten des Veranstaltungswesens und die Aufgaben nach dem Tierhaltegesetz an die Magistratsabteilung 35, womit das Behördenreferat der Magistratsabteilung 7 aufgelöst wurde. Allerdings übernahm dagegen die Magistratsabteilung 7 von der Magistratsdirektion Berufungen in Angelegenheiten des Veranstaltungs-, Kino- und Tanzschulwesens.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 2001 (April): Die mit 27. April 2001 wirksame Geschäftseinteilung betraute die Magistratsabteilung 7 mit der Ausarbeitung von Vorschriften zur Freihaltung des Stadtbildes von störenden Werbeständern. 2001 übernahm Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny die Leitung der Geschäftsgruppe.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 2002: In der Folge der Verordnung über Organisation und Tätigkeit des Spielapparatebeirats[19] kam mit der Geschäftseinteilung des Magistrats 2002 als neue Kompetenz die Vorbereitung der Bestellung der Mitglieder - beziehungsweise ihrer Stellvertreter - des Spielapparatebeirats hinzu; zugleich wurde die Förderung von Wissenschaft und Forschung wieder von der Magistratsabteilung 18 an die Magistratsabteilung 7 zurückgeführt.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 2003 (Jänner): Im Zug der mit 1. Jänner 2003 wirksamen Geschäftseinteilung erhielt die Magistratsabteilung 7 als Auswirkung der Ausgliederung der Museen der Stadt Wien die Kompetenz der Ausarbeitung von Dreiervorschlägen für die Bestellung von zwei Wissenschaftlern als Mitglieder beziehungsweise Ersatzmitglieder des Kuratoriums „Museen der Stadt Wien“. Dies wurde noch erweitert um die Aufforderung zur Erstattung von Dreiervorschlägen an die vorschlagsberechtigten Stellen sowie durch die Übertragung der Förderung musealer Einrichtungen und der rechtlichen und allgemeinen Angelegenheiten des Museumswesens.[20]
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 2004 (Jänner): Gleichfalls 2003 wurden die Angelegenheiten der Stadtarchäologie, die seit 1988 - losgelöst von der Magistratsabteilung 10 - direkt der Geschäftsgruppe Kultur und Wissenschaft zugeordnet waren, mit jenen des Kulturgüterschutzes der Magistratsabteilung 7 übertragen und fanden in der Geschäftseinteilung 2004, die am 1. Jänner 2004 wirksam wurde, die entsprechende Berücksichtigung.[21]
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 2017: Der Absatz "Rechtliche Angelegenheiten im Bereich Kultur und Wissenschaft" wurde geändert.


Entwicklungsübersicht

1934 Volksbildungsreferat des Bürgermeisters
1938 Magistratsabteilung 50 - Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten der Kultur- und Gemeinschaftspflege (Gruppe VIII. Kulturamt)
1939 Abteilung III/1 - Allgemeine Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten (Hauptabteilung III. Kulturelle Angelegenheiten)
1941 Abteilung D 1 - Allgemeine Verwaltung der Kultur- und Gemeinschaftspflege (Hauptabteilung D. Kultur- und Gemeinschaftspflege. Kulturamt der Stadt Wien)
1941 Abteilung D 2 - Kunst, Wissenschaft und Heimatpflege (Hauptabteilung D. Kultur- und Gemeinschaftspflege. Kulturamt der Stadt Wien)
1941 Abteilung D 3[22] - Gemeinschaftspflege (Hauptabteilung D. Kultur- und Gemeinschaftspflege. Kulturamt der Stadt Wien)
1945 Abteilung XI/1[23] - Kultur, Volksbildung und Heimatpflege (Verwaltungsgruppe XI. Kultur und Volksbildung)
1945 Abteilung XI/1[24] - Rechtliche und wirtschaftliche Angelegenheiten der Kultur und Volksbildung (Verwaltungsgruppe XI. Kultur und Volksbildung)
1945 Abteilung XI/2[25] - Kultur- und Volksbildung (Verwaltungsgruppe XI. Kultur und Volksbildung)
1946 Magistratsabteilung 7 - Rechtliche und wirtschaftliche Angelegenheiten der Kultur und Volksbildung (Geschäftsgruppe III. Kultur und Volksbildung)
1950 Magistratsabteilung 7 - Kultur und Volksbildung (Geschäftsgruppe III. Kultur und Volksbildung)
1956 Magistratsabteilung 7 - Kulturförderung (Geschäftsgruppe III. Kultur und Volksbildung)
1969 Magistratsabteilung 7 - Kulturamt (Geschäftsgruppe III. Kultur, Schulverwaltung und Sport)
1973 Magistratsabteilung 7 - Kulturamt (Geschäftsgruppe Kultur, Jugend und Bildung)
1979 Magistratsabteilung 7 - Kulturamt (Geschäftsgruppe Kultur und Bürgerdienst)
1983 Magistratsabteilung 7 - Kulturamt (Geschäftsgruppe Kultur und Sport)
1987 Magistratsabteilung 7 - Kulturamt (Geschäftsgruppe Kultur)
1988 Magistratsabteilung 7 - Kultur (Geschäftsgruppe Kultur)
2001 Magistratsabteilung 7 - Kultur (Geschäftsgruppe Kultur und Wissenschaft)
2016 Magistratsabteilung 7 - Kultur (Geschäftsgruppe Kultur, Wissenschaft und Sport)


Leiterinnen und Leiter


Darüber hinaus waren in der Magistratsabteilung 7 unter anderem Robert Waissenberger (1949-1974), später Direktor des Historischen Museums der Stadt Wien, Musikexperte Kurt Rapf (1970-1987), Theaterexperte Reinhard Urbach (um 1975) und Josef Lovecek (1963-1991) tätig.


Quellen


Literatur

  • Felix Czeike / Peter Csendes: Die Geschichte der Magistratsabteilungen der Stadt Wien 1902-1970. Band 1. Wien: Jugend und Volk 1971 (Wiener Schriften, 33), S. 112-117
  • Peter Csendes: Geschichte der Wiener Magistratsabteilungen in den Wahlperioden 1969 bis 2005. Wien: Wiener Stadt- und Landesarchiv 2007 (Veröffentlichungen des Wiener Stadt- und Landesarchivs, Reihe C. Sonderpublikationen, Heft 13), S. 53-55


Links

Magistratsabteilung 7 - Kultur


Einzelnachweise

  1. Handbuch der Stadt Wien 61 (1935), S. 205.
  2. Entschluss des Bürgermeisters vom 22. September 1938 (MD 5277/1938 vom 24. September 1938).
  3. Die Hauptabteilung III ging 1941 in die Hauptabteilung D (Kultur- und Gemeinschaftspflege) über. Neben der Abteilung III/1 (1941: D 1-3) wurden die Abteilung III/2 - Archiv der Stadt Wien (1941: D 4), die Abteilung III/3 - Stadtbibliothek (1941: D 5) und die Abteilung III/4 - Städtische Sammlungen (1941: D 6) gebildet, Fremdenverkehrsangelegenheiten gingen an die Abteilung III/5 (1941: J 16 beziehungsweise C 4).
  4. Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten des Archivs der Stadt Wien, der Stadtbibliothek, der Städtischen Sammlungen, der Theater der Stadt Wien, der Musikschule der Stadt Wien, der Wiener Frauenakademie, der Städtischen Büchereien und der von der Hauptabteilung „Kulturelle Angelegenheiten“ auf den Gebieten der Kultur und der Verkehrswerbung zu betreuenden Unternehmungen und Vereine.
  5. Erlass vom 24. Februar 1941 (HVO 2 - 550/1941).
  6. Erlass vom 19. Oktober 1944 (A 1 - 6369/1944).
  7. Die Abteilung III/5 ging am 15. November 1941 in die Abteilung J 16 und am 19. November 1942 in die Abteilung K 8 über; diese wurde am 4. Dezember 1943 in K 6 umbenannt und 1944 (Erlass vom 19. Oktober 1944, A 1 - 6369/1944) aufgelöst.
  8. Errichtet ab 23. Oktober 1945 (MD 1-1068/1945 vom 26. Oktober 1945).
  9. Amtsblatt der Stadt Wien 1950, Nr. 46, 4.
  10. Erlass vom 12. Februar 1957 (MD 306/1957).
  11. Erlass vom 26. August 1958 (MD 3304/1958).
  12. Erlass vom 12. Jänner 1960 (MD 5271/1959).
  13. Erlass vom 26. November 1963 (MD 3507/1963).
  14. Erlass vom 19. Juli 1967 (MD 3668/1966).
  15. Vgl. Magistratsabteilung 53 und Magistratsabteilung 55.
  16. MD-804-1/1987 vom 16. Juli 1987.
  17. MD-1598-1/1988 vom 8. Juli 1988.
  18. MD-1765-1/1998 vom 19. Oktober 1998.
  19. Landesgesetzblatt 43/2000.
  20. Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 2003 (Mai).
  21. MDA-1631-1/2003 vom 2. Juli 2003.
  22. Nach Auflösung im Jahre 1943 wurden die Geschäfte von der Abteilung D 2 besorgt.
  23. Vorläufige Geschäftseinteilung laut Entschluss des Bürgermeisters vom 17. Mai 1945 (MD 35/1945, Folge 5).
  24. Errichtet ab 23. Oktober 1945 (MD 1-1068/1945 vom 26. Oktober 1945).
  25. Im Jahr 1946 in die Magistratsabteilung 8 übergleitet.