Magistratsabteilung 62 - Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten

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Art der Organisation Behörde
Datum von 1920
Datum bis
Benannt nach
Prominente Personen
Quelle
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BezeichnungDatum vonDatum bis
Magistratsabteilung 49 - Wahlen, Verschiedenes19201920
Magistratsabteilung 49 - Wahlen, Kultusangelegenheiten, Verschiedenes19201922
Magistratsabteilung 49 - Wahlen, Kultusangelegenheiten, Vereins- und Versammlungswesen, Genossenschaftsangelegenheiten, Verschiedenes19221924
Magistratsabteilung 49 - Wahlen, Kultusangelegenheiten, Vereins- und Versammlungswesen, Verschiedenes19221922
Magistratsabteilung 49 - Vereins- und Versammlungswesen, Genossenschaftsangelenheiten, Wahlen, Kultusangelegenheiten, Verschiedenes19241934
Magistratsabteilung 2 - Kultus-, Schul-, Vereins- und Versammlungswesen, Verschiedenes19341934
Besonderes Stadtamt I - Kultus- und Bevölkerungswesen19341939
Reichsstatthalterei: Abteilung Ia VB - Vereins-, Stiftungs- und Kultusangelegenheiten19391945
Magistratsabteilung VII/2 - Vereins- und Versammlungswesen, Wahlen, Verschiedenes19451946
Magistratsabteilung 62 - Vereins- und Versammlungswesen, Wahlen, Verschiedenes19461948
Magistratsabteilung 62 - Registrierung von Nationalsozialisten, Wahlen, Verschiedenes19481950
Magistratsabteilung 62 - Polizeiwesen, Registrierung der Nationalsozialisten, Wahlen, Verschiedenes19501951
Magistratsabteilung 62 - Polizei, Wahler, Vermögenssicherung, Landesumsiedlungsstelle, Verschiedenes19511955
Magistratsabteilung 62 - Polizeiwesen, Wahlen, Verschiedenes19551975
Magistratsabteilung 62 - Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten1975

Inhalt:
  1. Vorgeschichte
  2. Aufgabenbereiche
  3. Entwicklungsübersicht
  4. Quellen
  5. Literatur
  6. Siehe auch
  7. Links
  8. Einzelnachweise


Magistratsabteilung 62 - Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten.


Das Aufgabengebiet der Magistratsabteilung 62 umfasst die Organisation der Wahlen und Volksbegehren, Volksabstimmungen und Volksbefragungen. Als Meldebehörde ist die Magistratsabteilung 62 zudem zuständig für alle Angelegenheiten zum Thema Meldewesen. Zudem ist sie als Passbehörde in Zusammenarbeit mit den Magistratischen Bezirksämtern Fachdienststelle für das Passservice (Reisepässe und Personalausweise).
Die Magistratsabteilung 62 war zudem für die Bearbeitung von Berufungen gegen Erkenntnisse oder Bescheide der Bundespolizeidirektion und der Magistratsabteilung 11 zuständig, desgleichen für Vereins- und Versammlungsangelegenheiten, Angelegenheiten nach dem NS-Gesetz und dem Wehrgesetz sowie für Wahlen, führte die Aufsicht über juristische Personen wie Stiftungen und Fonds; in ihre Zuständigkeit fielen auch Angelegenheiten der Gemeindevermittlungsämter, Preisangelegenheiten, Bewilligung von Glücksspielen, die Mitwirkung bei Geschworenen- und Schöffenlisten oder Angelegenheiten des Grundstücksverkehrs von Ausländern.


Vorgeschichte

Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1902: Mit der 1. Jänner 1902 wurde die Magistratsabteilung XIX errichtet. Sie setzte im Wesentlichen die Aufgaben des früheren Departement XVII fort, wobei auch Aufgaben (wie die Gemeindeabgaben von gebrannten geistigen Flüssigkeiten) an die ebenfalls neu errichtete Magistratsabteilung II fielen. Die Geschäftsaufzählung umfasste Steuerangelegenheiten allgemeiner und grundsätzlicher Natur, die Vorschreibung und Einhebung der direkten Steuern und der mit diesen zur Vorschreibung gelangenden Umlagen, die Organisation und Dienstaufsicht über das Steueramt, den Wahl- und Steuerkataster und das Exekutionsamt, Steuerangelegenheiten der zur öffentlichen Rechnungslegung verpflichteten Unternehmungen, Erwerbsteueraufteilung, Wahlangelegenheiten, Geschworenenlisten, Privilegien- und Musterschutzangelegenheiten sowie einschlägige Personalangelegenheiten.
1904: Alle Patentangelegenheiten wurden der Magistratsabteilung XIX übertragen; das hatte eine Änderung des Sachtitels zur Folge.[1]
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1907: Erweiterung des Wirkungsbereichs: Evidenzführung und Wahrnehmung der der Gemeinde Wien und den von ihr verwalteten Fonds und Stiftungen in Wien und in fremden Gemeinden zustehenden Wahlrechte in die politischen und nichtpolitischen Vertretungskörper. Der Sachtitel erfuhr eine Modifizierung.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1920: Mit der Geschäftseinteilung 1920 wurde die Magistratsabteilung XIX übergeleitet in die Magistratsabteilung 6 und die Magistratsabteilung 49 sowie zu einem geringeren Teil (Personalangelegenheiten) in die Magistratsabteilung 2.[2]


Aufgabenbereiche

Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1920: Magistratsabteilung 49; von der Magistratsabteilung XIX wurden Wahlangelegenheiten, Patent- und Musterschutzangelegenheiten sowie Geschworenenlisten übernommen (die Steuerangelegenheiten gingen an die neue Magistratsabteilung 6, die Personalsachen an die Magistratsabteilung 2) und von der Magistratsabteilung XXII Kultusangelegenheiten – einschließlich Patronatssachen –, Fremdenverkehr, Beteiligung an fremden Ausstellungen, Kongresse über Angelegenheiten, die mehrere Geschäftsgruppen betreffen, Auszeichnungen, Erweiterungen des Gemeindegebietes, Grenzfeststellungen, städtisches Gefangenenhaus, Konsularfunktionäre, Funde, Übersetzungen, Zentraleinlaufstelle und Angelegenheiten, die nicht anderwärtig zugewiesen waren. – Mit der Übernahme der Geschäfte einer politischen Landesbehörde durch den Magistrat kamen neben Erweiterungen bereits bestehender Agenden Kultus-, Vereins- und Versammlungsangelegenheiten hinzu.[3] Der Sachtitel wurde abgeändert.
1922: Magistratsabteilung 49; Erweiterung des Sachtitels. In der Geschäftsaufzählung erschienen neu die gesamten Angelegenheiten der registrierten Hilfskassen.[4] Nach Auflösung der Magistratsabteilung 54 erhielt die Magistratsabteilung 49 die Agenden der Gewerbegenossenschaften, Gewerbeförderung und der Wiener Messe übertragen, der Sachtitel wurde entsprechend ergänzt.[5]
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1924: Magistratsabteilung 49; aufgrund der zahlreichen Änderungen der letzten Jahre wird die Geschäftsaufzählung neu formuliert.
1927: Angelegenheiten der Versicherung des Gemeindevermögens kamen neu hinzu, die Versicherung der städtischen Kassen gegen Einbruchsdiebstahl und Feuer wurde der Magistratsabteilung 4 abgetreten.[6]
1929: Fundsachen und die Wiener Messe betreffende Agenden wurden der Magistratsabteilung 4 beziehungsweise der Magistratsabteilung 52 übertragen.[7]
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1934: Magistratsabteilung 2; die Geschäftsaufzählung umfasste Kultusangelegenheiten, Schul- und Unterrichtsangelegenheiten (bisher Magistratsabteilung 48), Vereins- und Versammlungswesen, Aktiengesellschaften sowie Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften – soweit es sich nicht um Gewerbesachen handelt – und verschiedene Angelegenheiten (Kongresse, Kunstförderung, Denkmalschutz, Marken- und Musterschutzangelegenheiten, Stiftungen und Stipendien – bisher Magistratsabteilung 8 – Gemeindevermittlungsämter, Schöffenliste, Zentraleinlaufstelle, Fremdenverkehr, Bürgerernennungen, Ehrenmedaillen usw.). – Innerhalb der Bezirksverwaltungsbehörden besorgte das Besondere Stadtamt I die Aufgaben des Kultus- und Gesundheitswesens.
1939: Mit 1. November wurde die Magistratsabteilung 2 aufgelöst, die Agenden übernahm die Abteilung Ia VB der Reichsstatthalterei, welche Vereinsangelegenheiten, Stiftungen, Kultusangelegenheiten sämtlicher Konfessionen und Gegenstände, die keinem anderen Referat zugeteilt waren, bearbeitete.[8] Die übrigen Funktionen der alten Magistratsabteilung 2 teilten sich wie folgt auf: HVO 2 (Gemeindegebietsveränderungen), HVO 3/I (Gemeindevermittlungsämter, Ehrungen usw.), HVO 4/I (Schulangelegenheiten).
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1945: Errichtung der Magistratsabteilung VII/2.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1946 (1948): Magistratsabteilung 62; zu den Aufgaben gehörten die Registrierung der Nationalsozialisten, Wahl-, Kultus-, Vereins- und Versammlungsangelegenheiten, Aktiengesellschaften, Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften, Stiftungen, Fonds, Stipendien, öffentliche Sammlungen, Gemeindevermittlungsämter, Zwangsverwalterliste, Kriegssachschädenangelegenheiten, Befreiungsmedaille und Angelegenheiten, die nicht anderwärtig zugewiesen waren – mit Ausnahme von Berufungsangelegenheiten.
1950: Nach Auflassung der Zentralstelle für Vermögenssicherungsangelegenheiten[9] erhielt die Magistratsabteilung 62 die einschlägigen Geschäfte übertragen (Vermögenssicherung, Vermögensverfall und -beschlagnahme, Katasterführung, Einbringung von Wiedergutmachungsanträgen).[10] Dazu bearbeitete die Magistratsabteilung 62 Berufungen gegen Bescheide und Straferkenntnisse der Bundespolizeidirektion Wien. Der Sachtitel wurde geändert.[11]
1951: Magistratsabteilung 62; neuer Sachtitel. Die Geschäftsaufzählung erfuhr eine Änderung bezüglich der Berufungsangelegenheiten.[12]
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1955: Magistratsabteilung 62; Neuformulierung der Geschäftsaufzählung.
1961: Ausscheidung der Angelegenheiten der öffentlichen Verwaltung und der Handhabung des Verwaltergesetzes 1952, der Entscheidung über Entschädigungsansprüche und der Einbringung von Anträgen um Wiedergutmachung.[13]
1962: Geringfügige Abwandlung der Geschäftsaufzählung, die Bewilligung von Tombolaspielen betreffend.[14]
1967: Ausscheidung von Angelegenheiten, „für die keine andere städtische Dienststelle zuständig ist“.[15]
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1969: Magistratsabteilung 62; Wortlaut der Geschäftsaufzählung in geringem Ausmaß geändert. Neu begegnen die Angelegenheiten des Grundstücksverkehrs für Ausländer und die Antragstellung an die Magistratsabteilung 7 zur Verleihung verschiedener Ehrungen.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1975: Mit der Geschäftseinteilung des Magistrats 1975 wurde die Bezeichnung der Dienststelle geändert; Anlass der Neugestaltung der Geschäftsaufzählung war der Wegfall der Vereins- und Versammlungsangelegenheiten, die aufgrund einer Rechnungshofkritik der Kompetenz der Sicherheitsdirektion übertragen wurden. Hinzu kamen die behördlichen Angelegenheiten des Zivildienstgesetzes.[16]
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1979: Im Zug der Geschäftseinteilung des Magistrats 1979 wurde die Geschäftsaufzählung neu gefasst. Sie enthielt nunmehr die Wahlangelegenheiten, Rechtsmittelentscheidungen in Fällen, die auf ortspolizeilichen Verordnungen gründen, Angelegenheiten nach dem Wehrgesetz und des Zivildiensts, Vorbereitung von Berufungsentscheidungen gegen Straferkenntnisse, für die keine andere Dienststelle zuständig wäre, die Handhabung des Ausländergrunderwerbsgesetzes, Angelegenheiten der Stiftungen und Fonds, Handhabung des Glücksspiel- und des Sammlungsgesetzes, Preisangelegenheiten (außer Mietzins und Lebensmittel), Kultusangelegenheiten, Mitwirkung bei Geschworenen- und Schöffenlisten, Angelegenheiten der Gemeindevermittlungsämter sowie die Handhabung des NS-Gesetzes.
1980: In diesem Jahr wurde die Magistratsabteilung 62 mit Aufgaben des Datenschutzes betraut, soweit dies nicht in die Zuständigkeit des Magistratsdirektors fiel.[17]
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1981 (Jänner): Mit der ab 1. Jänner 1981 wirksamen Geschäftseinteilung des Magistrats kam die Angelegenheiten des Datenschutzes – sofern nicht Kompetenz des Magistratsdirektors – hinzu sowie Aufgaben in Streitfällen im Zusammenhang mit Maßnahmen der Magistratsabteilung 48 gegen Werbeständer.
1984: Im Jahr 1984 wurde die Magistratsabteilung 62 infolge des Wiener Prostitutionsgesetzes mit der Bearbeitung der Berufungen gegen Bescheide und Straferkenntnisse der Bundespolizeidirektion Wien betraut.[18]
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1986: Mit der Geschäftseinteilung des Magistrats 1986 erfuhr die Geschäftsaufzählung durch Kompetenzen hinsichtlich von Auflösungserkenntnissen nach dem Genossenschaftsgesetz eine Erweiterung.
1991: Im Jahr 1991 fielen die Aufgaben im Zusammenhang mit den Beschwerden gegen Maßnahmen der Magistratsabteilung 48 durch die Einrichtung des Unabhängigen Verwaltungssenats[19] weg.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 1993 (Jänner-Juli): Mit der Geschäftseinteilung kam die Vorbereitung der Erhebungsverordnung nach dem Wiener Statistikgesetz hinzu.
1996: Im Jahr 1996 wurden der Magistratsabteilung 62 die Aufgaben des Bürgermeisters nach dem Meldegesetz 1991 übertragen.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 2001 (Jänner): Im Zug der Geschäftseinteilung des Magistrats 2001 wurde die Magistratsabteilung 62 für rechtliche Angelegenheiten der Bezirksgrenzen zuständig, ebenso für Angelegenheiten der Symbole der Stadt Wien; beide Kompetenzen waren zuvor beim Verfassungsdienst der Magistratsdirektion gelegen.
2002: Im Jahr 2002 wurden die An- und Abmeldungen nach dem Meldegesetz 1991 den Magistratischen Bezirksämtern übertragen, was zu einer Änderung in der Geschäftsaufzählung der Magistratsabteilung 62 führte.[20] In diesem Jahr wurden der Abteilung auch die Agenden des Datenschutzes übertragen, soweit diese bisher dem Magistratsdirektor vorbehalten und von der Stabsstelle Magistratsdirektion-EDV- und Informationsangelegenheiten wahrgenommen worden waren.[21]
2003: Im Jahr 2003 erhielt die Magistratsabteilung 62 auch die Kompetenzen der Vollziehung des Pass- und Fundwesens.[22]
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 2003 (Jänner) und Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 2003 (Mai): Die beiden mit 1. Jänner 2003 beziehungsweise 1. Mai 2003 wirksamen Geschäftseinteilungen enthielten diese Aufgaben. Neu hinzu kam die Bearbeitung von Berufungen nach dem Namensänderungsgesetz und dem Verwaltungsvollstreckungsgesetz, desgleichen Ermächtigungen nach dem Verwaltungsstrafgesetz an städtische Organe.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 2007 (Mai): Die Angelegenheiten des Datenschutzes fielen 2007 der neuen Magistratsabteilung 26 zu.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 2009 (Oktober): In der mit 1. Oktober 2009 wirksamen Geschäftseinteilung kam es zu geringfügigen Änderungen in der Geschäftsaufzählung der Magistratsabteilung 62.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 2012 (Jänner): Auch die mit 1. Jänner 2012 wirksame Geschäftseinteilung brachte geringfügige Änderungen in der Geschäftsaufzählung, die einerseits Angelegenheiten des Zivildienstes, andererseits Angelegenheiten nach dem Wiener Landessicherheitsgesetz und dem Wiener Prostitutionsgesetz 2011 betrafen.
Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien 2013 (Juli): Mit 1. Juli 2013 kam die Entgegennahme von Petitionen in Papierform sowie Prüfung, ob die Unterstützerinnen und Unterstützer von Petitionen die Voraussetzungen der Vollendung des 16. Lebensjahres und des Hauptwohnsitzes in Wien erfüllen, als neue Aufgabe hinzu.


Entwicklungsübersicht

1902 Magistratsabteilung XIX – Staatssteuern, Wahlen, Privilegien- und Musterschutzangelegenheiten
1904 Magistratsabteilung XIX – Staatssteuern, Wahlen, Patent-, Privilegien- und Musterschutzangelegenheiten
1907 Magistratsabteilung XIX – Staatssteuern, Wahlen, Patent- und Musterschutzangelegenheiten
1920 Überleitung in:
Magistratsabteilung 6
Magistratsabteilung 49
Magistratsabteilung 2

1920 Magistratsabteilung 49 - Wahlen, Verschiedenes (Gruppe VII. Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten. Referat für allgemeine Verwaltung)
1920 Magistratsabteilung 49 - Wahlen, Kultusangelegenheiten, Verschiedenes (Gruppe VlI. Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten. Referat für allgemeine Verwaltung)
1922 Magistratsabteilung 49 - Wahlen, Kultusangelegenheiten, Vereins- und Versammlungswesen, Verschiedenes (Gruppe VII. Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten. Referat für allgemeine Verwaltung)
1922 Magistratsabteilung 49 - Wahlen, Kultusangelegenheiten, Vereins- und Versammlungswesen, Genossenschaftsangelegenheiten, Verschiedenes (Gruppe VII. Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten. Referat für allgemeine Verwaltung)
1924 Magistratsabteilung 49 - Vereins- und Versammlungswesen, Genossenschaftsangelegenheiten, Wahlen, Kultusangelegenheiten, Verschiedenes (Gruppe VII. Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten. Referat für allgemeine Verwaltung)
1934 Magistratsabteilung 2 - Kultus-, Schul-, Vereins- und Versammlungswesen, Verschiedenes (Gruppe I. Landesbehördliche Angelegenheiten und besondere Verwaltungszweige)
1934 Besonderes Stadtamt I - Kultus- und Bevölkerungswesen
1939 Reichsstatthalterei: Abteilung Ia VB - Vereins-, Stiftungs- und Kultusangelegenheiten
1945 Magistratsabteilung VII/2 - Vereins- und Versammlungswesen, Wahlen, Verschiedenes (Verwaltungsgruppe VII. Allgemeine Verwaltung)
1946 Magistratsabteilung 62 - Vereins- und Versammlungswesen, Wahlen, Verschiedenes (Geschäftsgruppe XI. Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten)
1948 Magistratsabteilung 62 - Registrierung der Nationalsozialisten, Wahlen, Verschiedenes (Geschäftsgruppe XI. Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten)
1949 Magistratsabteilung 62 - Registrierung der Nationalsozialisten, Wahlen, Verschiedenes (Geschäftsgruppe XI. Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten)
1950 Magistratsabteilung 62 - Polizeiwesen, Registrierung der Nationalsozialisten, Wahlen, Verschiedenes (Geschäftsgruppe XI. Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten)
1951 Magistratsabteilung 62 - Polizeiwesen, Wahlen, Vermögenssicherung, Landesumsiedlungsstelle, Verschiedenes (Geschäftsgruppe XI. Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten)
1955 Magistratsabteilung 62 - Polizeiwesen, Wahlen, Verschiedenes (Geschäftsgruppe XI. Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten)
1969 Magistratsabteilung 62 - Polizeiwesen, Wahlen, Verschiedenes (Geschäftsgruppe X. Liegenschafts- und Zivilrechtswesen; verschiedene Angelegenheiten)
1973 Magistratsabteilung 62 - Polizeiwesen, Wahlen, Verschiedenes (Geschäftsgruppe I - Personal und allgemeine Verwaltung)
1975 Magistratsabteilung 62 - Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten (Geschäftsgruppe I - Personal und allgemeine Verwaltung)
1976 Magistratsabteilung 62 - Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten (Geschäftsgruppe Inneres und Bürgerservice)
1979 Magistratsabteilung 62 - Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten (Geschäftsgruppe Personal- und Rechtsangelegenheiten)
1983 Magistratsabteilung 62 - Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten (Geschäftsgruppe Personal, Rechtsangelegenheiten und Konsumentenschutz)
1987 Magistratsabteilung 62 - Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten (Geschäftsgruppe Stadtentwicklung, Stadtplanung und Personal)
1991 Magistratsabteilung 62 - Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten (Geschäftsgruppe Bürgerdienst, Inneres, Personal)
1994 Magistratsabteilung 62 - Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten (Geschäftsgruppe Bürgerdienst, Inneres, Personal und Wiener Stadtwerke)
1996 Magistratsabteilung 62 - Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten (Geschäftsgruppe Integration, Frauenfragen, Konsumentenschutz und Personal)
2006 Magistratsabteilung 62 - Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten (Geschäftsgruppe Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal)
2016 Magistratsabteilung 62 - Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten (Geschäftsgruppe Kultur, Wissenschaft und Sport)


Quellen


Literatur

  • Felix Czeike / Peter Csendes: Die Geschichte der Magistratsabteilungen der Stadt Wien 1902–1970. Band 2. Wien: Jugend und Volk 1972 (Wiener Schriften, 34), S. 16–25
  • Peter Csendes: Geschichte der Wiener Magistratsabteilungen in den Wahlperioden 1969 bis 2005. Wien: Wiener Stadt- und Landesarchiv 2007 (Veröffentlichungen des Wiener Stadt- und Landesarchivs, Reihe C. Sonderpublikationen, Heft 13), S. 133–135


Siehe auch

Magistratsabteilung XIX


Links

Magistratsabteilung 62 – Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten


Einzelnachweise

  1. Erlass vom 4. Jänner 1904 (MD 22/1904); Gesetze, Verordnungen und Entscheidungen sowie normative Bestimmungen des Gemeinderates, Stadtrates und des Magistrates 1904, S. 4.
  2. Erlass vom 27. November 1920 (MD 6807/1920); Gesetze, Verordnungen und Entscheidungen sowie normative Bestimmungen des Gemeinderates, Stadtrates und des Magistrates 1920, S. 107.
  3. Erlass vom 27. November 1920 (MD 6807/1920); Gesetze, Verordnungen und Entscheidungen sowie normative Bestimmungen des Gemeinderates, Stadtrates und des Magistrates 1920, S. 107.
  4. Erlass vom 8. Mai 1922 (MD 1755/1922); Verordnungsblatt des Wiener Magistrates 1922, S. 51.
  5. Erlass vom 4. Dezember 1922 (MD 7398/1922); Verordnungsblatt des Wiener Magistrates 1923, S. 7.
  6. Erlass vom 24. Jänner 1927 (MD-K 40/1926); Verordnungsblatt des Wiener Magistrates 1927, S. 7 f.
  7. Erlass vom 14. Mai 1929 (MD 2687/1929); Verordnungsblatt des Wiener Magistrates 1929, S. 55.
  8. Handbuch der Stadt Wien 63/64 (1941), S. 79.
  9. Errichtet mit 18. Dezember 1948 (vgl. Abschnitt III, Kapitel 5).
  10. Beschluss vom 30. Mai 1950 (Pr.Z. 1051/1950); Amtsblatt der Stadt Wien 1950, Nr. 46, S. 3. Die Aufgaben waren schon in der Geschäftseinteilung 1948 für die Magistratsabteilung 62 vorgesehen, gingen jedoch 1948 an die neugeschaffene Zentralstelle.
  11. Beschluss vom 30. Mai 1950 (Pr.Z. 1052/1950); Amtsblatt der Stadt Wien 1950, Nr. 46, S. 4.
  12. Beschluss vom 6. Februar 1951 (Pr.Z. 361/1951); Amtsblatt 1951, Nr. 13, S. 4.
  13. Erlass vom 8. August 1961 (MD 1995/1961).
  14. Erlass vom 11. Dezember 1962 (MD 4037/1962).
  15. Erlass vom 19. Juli 1967 (MD 3668/1966).
  16. MD 3912-1/1974; Genehmigung des Gemeinderats vom 22. November 1974.
  17. Die Ausarbeitung der Datenschutzverordnung 1980 stand am Beginn dieser Aufgabe.
  18. Erlass vom 27. August 1984 (MD 1608-1/1984).
  19. Wikipedia: Unabhängiger Verwaltungssenat
  20. Erlass vom 19. Februar 2002 (MDA 571-1/2002), geändert mit Erlass vom 3. Juni 2002 (MDA 1414-1/2002).
  21. Erlass vom 29. Mai 2002 (MD-771-4/2002).
  22. Erlass vom 5. Februar 2003 (MDA 333-1/2003) mit Wirksamkeit vom 1. Februar 2003. Das zentrale Fundwesen wurde mit diesem Erlass dem Magistratischen Bezirksamt 18 übertragen. Siehe auch Magistratsabteilung 68.