Mühlgasse

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Mühlgasse 1 - Freihaus in Richtung Obstmarkt, 1908
Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von
Jahr bis
Name seit
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Mühlbachgasse
Benannt nach Mühlbach
Bezirk 4
Lage
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  23.05.2018 durch WIEN1\lanm08jan
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Bildname HMW 033687 00001.jpg
Bildunterschrift  Mühlgasse 1 - Freihaus in Richtung Obstmarkt, 1908
Bildquelle Wien Museum, Inv.Nr. 33687/1, Foto: A. Stauda
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Mühlgasse (4), benannt nach dem seit 1856 zugeschütteten Mühlbach, einem künstlichen Nebenarm des Wienflusses, der einst die Heu- (Heumühlgasse), Schleif- (Schleifmühlgasse) und Bärenmühle betrieb und an dem sie entlanglief. Mit 7. November 1894 (Stadtrat) wurde ein einheitlicher Straßenzug unter Einbeziehung der bereits bestehenden Mühlgasse, der bisherigen Mühlbachgasse und eines neu entstandenen Teils geschaffen. Zuvor war die Mühlgasse im Zuge der Eingemeindung der Vorstädte um die Schikanedergasse verkürzt worden.

Pfarrzugehörigkeit bis 1938

Bis 1938 lag die Standesführung in Österreich in den Händen der konfessionellen Behörden. Die Geburts-, Ehe-, und Sterbematriken von katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der zuständigen Pfarre geführt.

Gebäude

  • Nummer 7: Wiedenhof.
  • Nummer 15-25: geschlossene Zeile frühhistoristischer Miethäuser mit Höfen und Gärten (erbaut 1853/1854).
  • Nummer 22: Schikanederhof, erbaut 1896 (späthistoristisches Miethaus mit Dekor in Formen nordische Renaissance).
  • Nummer 28: ehemaliges Ehrbar-Palais (Konservatorium für Musik und dramat. Kunst), erbaut 1876/1877 von Josef Weninger als Wohnpalais.
  • Nummer 30-30a: Eckhaus, erbaut 1910/1911 von Ferdinand Berehinak für Ehrbar; Großer Saal (erbaut 1877 von Julius Schrittwieser).

Literatur

  • Bundesdenkmalamt [Hg.]: Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Wien. II. bis IX. und XX. Bezirk. Wien 1993, S. 183 f.
  • Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matrikenführer und Familienforscher. Wien: Verlag des Österreichischen Instituts für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde, 1929