Ludwig Ebert

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Personenname Ebert, Ludwig
Abweichende Namensform
Titel Dr. phil., Univ.-Prof.
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 19.06.1894
Geburtsort Würzburg
Sterbedatum 02.11.1956
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Chemiker
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
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Ludwig Ebert, * 19. Juni 1894 Würzburg, † 2. November 1956 Wien, Chemiker. Studium in Würzburg (Dr. phil. 1924). Nach Tätigkeit in Kopenhagen (1923) und Leiden (1926) war Ebert am Kaiser-Wilhelm-Institut für physikalische Chemie und Elektrochemie in Berlin tätig, habilitierte sich 1928 und ging im selben Jahr nach Würzburg. Über Karlsruhe (1934-1939; Ordinarius für physikalische Chemie an der Technischen Hochschule) kam er 1940 nach Wien (Vorstand des ersten Chemischen Laboratoriums der Universität Wien, Nachfolger von Hermann Mark). Er wurde 1941 korrespondierendes, 1943 wirkliches Mitglied der Akademie der Wissennschaften. Ebert lieferte Beiträge zur Thermodynamik flüssiger Mischungen, zur Untersuchung von Absorptionsvorgängen in verdünnten Elektrolytlösungen, zur Theorie des Schmelzvorgangs bei hohem Druck und andere. Seine pädagogischen Fähigkeiten bewies er in zusammenfassenden Darstellungen größerer Gebiete und in einer grundlegenden Reform des Unterrichts der Physikalischen Chemie.

Literatur

  • Josef Mayerhöfer: Lexikon der Geschichte der Naturwissenschaften. Biographien, Sachwörter und Bibliographien. Wien: Hollinek 1959-1972
  • Neue deutsche Biographie. Hg. von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Band 4. Berlin: Duncker & Humblot 1959
  • Robert Teichl: Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen. Wien: Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei 1951
  • Johann Christian Poggendorff: Biographisch-literarisches Handwörterbuch zur Geschichte der exacten Wissenschaften. Band 1: A-L. Leipzig: Barth 1863
  • Grete Mecenseffy: Evangelische Lehrer an der Universität Wien. Graz/Wien: Böhlau, S. 236 ff.
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften: Almanach. Band 107. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1958, S. 368 ff. (Werksverzeichnis: 385 ff.)
  • Österreichische Chemikerzeitung 57 (1956), S. 329 ff.
  • Karl F. Stock / Rudolf Heilinger / Marylène Stock: Personalbibliographien österreichischer Dichter und Schriftsteller von den Anfängen bis zur Gegenwart. Pullach bei München: Verlag Dokumentation 1972