Linzer Straße

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Häuser in der Linzer Straße (um 1950)
Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von 1894
Jahr bis
Name seit 10.07.1894
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung (Linzer) Poststraße, Hauptstraße
Benannt nach Linz
Bezirk 14, 15,
Lage Penzing; Ober- und Unterbaumgarten; Hütteldorf; Rudolfsheim
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  23.04.2018 durch WIEN1\lanm08jan
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Bildname Linzerstrasse.jpg
Bildunterschrift  Häuser in der Linzer Straße (um 1950)
Bildquelle WStLA, Fotosammlung Hula, FC: 7017/3193
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Linzer Straße (14, Penzing, Ober- und Unterbaumgarten, Hütteldorf; 15, Rudolfsheim), benannt (10. Juli 1894 Stadtrat) nach der Zielrichtung Linz (Oberösterreich); vorher (Linzer) Poststraße (in Penzing) beziehungsweise Hauptstraße (in Baumgarten und Hütteldorf); seit dem Frühmittelalter verließ die von Wien nach Westen (Österreich ob der Enns) führende Handels- (später auch Post-)straße beim Peilertor die Stadt und verlief über den Kohlmarkt und die (hochwassergeschützte) Mariahilfer Straße westwärts zur (heutigen) Linzer Straße.

Pfarrzugehörigkeit bis 1938

Bis 1938 lag die Standesführung in Österreich in den Händen der konfessionellen Behörden. Die Geburts-, Ehe-, und Sterbematriken von katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der zuständigen Pfarre geführt.

(Das Stück der Linzer Straße von Mariahilfer Straße bis Schlossallee ist unverbaut; nördlich liegen die Bahnanlagen der Westbahn, südlich die Parkanlage um das erst 1915 erbaute Technische Museum. Dieses und alle eben genannten Örtlichkeiten gehören zur Pfarre Pfarre Reindorf.)

Gebäude

Linzer Straße 48 (1901)
Linzer Straße 417, 1903
Linzer Straße 218, um 1902
Linzer Straße 45, um 1900

Literatur

  • Felix Czeike: XIV. Penzing. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1980 (Wiener Bezirkskulturführer, 14), S. 38 ff.
  • Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matrikenführer und Familienforscher. Wien: Verlag des Österreichischen Instituts für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde, 1929