Legion

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Dieser Antoninian aus 261 n. Chr. zeigt am Revers die Legende LEG X GEM VI P VI F mit einem Stier, das Wappentier der Legio X Gemina, die zu jener Zeit in Vindobona stationiert war. © KHM-Museumsverband
Datum von
Datum bis
Objektbezug Antike, Legionslager, Römische Kaiserzeit
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  19.04.2018 durch WIEN1\lanm08mic
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Bildname MK_RO_068440_2.jpg
Bildunterschrift  Dieser Antoninian aus 261 n. Chr. zeigt am Revers die Legende LEG X GEM VI P VI F mit einem Stier, das Wappentier der Legio X Gemina, die zu jener Zeit in Vindobona stationiert war. © KHM-Museumsverband
Bildquelle KHM-Museumsverband
Bildrechte
Modell eines römischen Legionärs aus koloriertem Gips im Römermuseum.

1) Römischer Truppenteil: Die Legion war in der Römischen Kaiserzeit eine Infanteriedivision mit eigenen Kavallerie-, Artillerie- und Pionierabteilungen in der Gefechtsstärke von 5.000-6.000 Mann (ausschließlich römische Bürger), die von römischen Offizieren befehligt wurden; die Dienstzeit der Legionäre betrug mindestens 20 Jahre. Der Kommandant (Legatus Augusti legionis) war ein Senator im Rang eines Praetors. Hilfstruppen: Ala, Cohors. In Vindobona war die X. beziehungsweise XIV. Legion stationiert.

2) Akademische Legion: Akademische Legion.

3) Österreichische Legion: In Bayern 1933 nach dem Verbot der österreichischen Nationalsozialistischen Partei aufgestellte militärische Formation von aus Österreich geflüchteten Nationalsozialisten. Als die Österreichische Legion beim nationalsozialistischen Juliputsch (1934) die Grenze überschritt, wurde sie zurückgeworfen. Nach diesem Misserfolg, vor allem jedoch nach dem Juliabkommen (1936), trat sie in den Hintergrund.

Literatur

  • Ad 1: In: Tino Erben [Red.]: Vindobona - Die Römer im Wiener Raum. Wien: Eigenverlag 1978 (Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien, 52)