Ledererhof 7

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
1., Färbergasse 4, um 1940
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1341
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Gerhard Steffel
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  25.01.2017 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Bildname Färbergasse4.jpg
Bildunterschrift  1., Färbergasse 4, um 1940
Bildquelle WStLA, Fotosammlung Stadtplanung, Reiffenstein
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtLedererhof7
Innere StadtFärbergasse4

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt30517701795
Stadt33818211862
Stadt36717951821
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Ledererhof 7, Färbergasse 4 (Konskriptionsnummer 338).

Dieses Haus war Teil des alten Ledererhofes, der sich allmählich aus mehreren Häusern bildete und schon zwischen 1341 und 1349 urkundlich genannt wird. Die einzelnen Häuser lassen sich jedoch erst im 15. Jahrhundert eindeutig identifizieren. Dieses Haus wurde der Johanneskapelle vor dem Werdertor gestiftet und 1454 von einem Kaplan verkauft. Um 1500 wurde das vernachlässigte Gebäude wegen nicht bezahlter Steuern von der Stadt eingezogen und 1509 verkauft. 1782 wurde das Haus erneut exekutiert und öffentlich zum Verkauf angeboten. 1911 wurde es von der "Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe" erworben. Später kam es in den Besitz der "Universale Hoch- und Tiefbau A.G.".

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg befand sich das Haus in einem schlechten Zustand. Als am 10. September 1944 bei einem Luftangriff große Teile des Nachbarhauses Am Hof 11 (siehe Ledererhof) zerstört wurden, stürzten auch Teile dieses Gebäudes ein. Da sich durch den Rest des Hauses Risse und Sprünge zogen, musste es wegen Einsturzgefahr geräumt werden.

Das heutige Gebäude entstand im Jahr 1993 nach Plänen von Gerhard Steffel.


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 2. Teil. Wien ²1952 (Manuskript im WStLA), S. 296 ff.