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Krugerstraße 8

Aus Wien Geschichte Wiki
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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1900
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Zum goldenen Rössel
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Wilhelm Stiassny, Guido Mayer
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  5.06.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
1Krugerstraße8

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt104817701795
Stadt101418211862
Stadt107617951821
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Krugerstraße 8 (Konskriptionsnummer 1014).

Im Jahr 1373 wird erstmals ein Gebäude auf diesem Grundstück urkundlich genannt. Als seine Besitzer in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts ohne Erben starben, kam das Objekt in den Besitz der Stadt, die es aber bald wieder abstieß. Für das frühe 18. Jahrhundert ist der Schildname "Zum goldenen Rössel" bekannt. Im Jahr 1839 wurde ein vier Stockwerke hoher Neubau auf einer Grundfläche von 431 Quadratmetern errichtet.

Das heutige Haus entstand in den Jahren 1900/1901 nach Plänen von Wilhelm Stiassny, der auch dessen Besitzer war und hier wohnte. Durch Veränderung der Baulinie verringerte sich die Grundfläche auf 332 Quadratmeter. 1944 wurde es der Reichsfinanzverwaltung des Deutschen Reiches einverleibt und am 25. Oktober 1948 der früheren Eigentümerin zurückgegeben.

Am Haus befindet sich eine Gedenktafel für Johann Gabriel Seidl, der hier geboren wurde. Darunter wurde eine weitere Tafel angebracht, die daran erinnert, dass Wilhelm Stiassny zwischen 1901 und 1910 hier wohnte. Im Haus ist das Café Krugerhof untergebracht.


Gewerbe und Firmen innerhalb des Hauses im Laufe der Jahre

  • Café Krugerhof


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 5, 2. Teil. Wien ²1956 (Manuskript im WStLA), S. 368-371