Krugerstraße 16

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1881
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Ludwig Tischler
Prominente Bewohner
Quelle Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Letzte Änderung am  25.01.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtKrugerstraße16
Innere StadtAkademiestraße1

frühere Adressierung

 BezirkStraßeHausnummerJahr vonJahr bis
Krugerstraße 16Innere StadtWallfischplatz (1)51879
Konskriptions-bezirkKonskriptions-nummerJahr vonJahr bis
Stadt102318211862
Stadt108617951821
Stadt104417701795
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

1, Krugerstraße 16, Akademiestraße 1 (ehemals Wallfischplatz 5).

Haus Stadt 1023 / Wallfischplatz 5

Dieses Basteihaus entstand auf der Fläche eines ehemaligen Soldatenquartierhäusels, das nur aus einer Stube, einer kleinen Küche, einem Boden und einem "eingezäunten Vorsprung" bestand. Seine Lage wird mit "unter der Kärntnerbastei oder Plaz, allda die Sailler spinnen" verzeichnet. Besitzrechtlich gehörte das 1649 erstmals urkundlich erwähnte Objekt zu einem Haus am Alten Fleischmarkt (Stadt 684; Fleischmarkt 28), von dem es 1755 getrennt wurde.


Heutiges Haus

Im Zuge der Neugestaltung des Raumes um den alten Wallfischplatz wurde 1881 das heutige Haus (Grundfläche: 604 Quadratmeter) nach Plänen von Ludwig Tischler errichtet. Es ersetzte nicht nur das 1879 demolierte Haus Stadt 1023, sondern zum Teil auch den ehemaligen Wallfischplatz und wurde der Linienführung der verlängerten Kruger- und Akademiestraße angepasst. Am 1. April 1936 wurden das Gebäude zu vier Fünfteln an die "Dampfkesseluntersuchungs- und Versicherungs AG" und zu einem Fünftel dem "Unterstützungsfonds für Angestellte der Dampfkesseluntersuchungs- und Versicherungs AG" verkauft. Obwohl es unter sowjetischer Bewachung stand, brach am 16. April 1945 unter ungeklärten Umständen ein heftiger Brand aus, der zwei Tage lang nicht gelöscht werden konnte.


Literatur

  • Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Menschen und Kultur. Band 5, 2. Teil. Wien ²1956 (Manuskript im WStLA), S. 381 f.