Häusernummerierung

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Der Polizeibezirksplan der Leopoldstadt (1837) mit der Häusernummerierung. Die beiden Vorstadtgründe Leopoldstadt und Jägerzeile, aus denen sich der Polizeibezirk zusammensetzt und innerhalb derer die Nummerierung durchgeführt wurde, sind durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet.
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Bildunterschrift]]  Der Polizeibezirksplan der Leopoldstadt (1837) mit der Häusernummerierung. Die beiden Vorstadtgründe Leopoldstadt und Jägerzeile, aus denen sich der Polizeibezirk zusammensetzt und innerhalb derer die Nummerierung durchgeführt wurde, sind durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet.
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Ursprünglich erfolgte die Bezeichnung der Häuser und Geschäfte, insbesondere der Wirtshäuser, Apotheken und dergleichen, mittels Schildnamen, welche die späteren Hausnummern ersetzten. Optisch waren die Namen durch Schmiedeeisenschilder, Bilder, Tafeln oder Skulpturen kenntlich gemacht. Unechte Häusernummerierungen sind die Häuserzählungen in den Hofquartierbüchern (1566, 1587, 1664) und die Reihungen in den Steuerbüchern (ab 1749), welche Albert Camesina als Grundlage für seine Zusammenstellungen benützte. Erst 1770, 1795 und 1821 kam es aus Konskriptionsgründen in der Stadt und in den meisten Vorstädten zu Durchnummerierungen der bestehenden Häuser. In einigen Vorstädten erfolgte die Nummerierung erst später, außerdem gab es in sechs Vorstädten zwischen 1827 und 1830 eine weitere Häusernummerierung. Da unverbaute Grundstücke keine Nummern erhielten, ergab sich von Zeit zu Zeit die Notwendigkeit der Umnummerierung.
Die Nummerierungen erfolgten nach Konskriptionsbezirken, die auch als Nummerierungsabschnitte oder Konskriptionsgemeinden bezeichnet wurden und mit den Vorstädten bzw. Vororten ident waren. Ab 1773 gab es gedruckte Häuserschematismen mit Angabe von Hausnummern. Die Gebäude im Prater folgten einer eigenständigen Nummerierung (Praterhütten).


Konskriptionsphasen

1. Nummerierung

Die erste "Conscriptionsnumerierung" (daher die Bezeichnung "Conscriptionsnummer" [CNr.]) wurde mit Patent vom 10. März 1770 angeordnet, um Unzukömmlichkeiten bei der Rekrutierung abzustellen, und diente damit militärischen Konskriptionszwecken. Mit Hofdekret vom 15. Dezember 1770, Verordnung der niederösterreichischen Regierung vom 24. Dezember 1770 beziehungsweise Bürgermeister-Anordnung vom 7. Jänner 1771 wurden hinsichtlich der außen und innen an den Häusern anzubringenden Nummerntafeln Durchführungsbestimmungen erlassen und die Häusernummerierung sodann 1771 durchgeführt. Die Nummerierung erfasste die bestehenden Häuser und nahm auf Baulücken keine Rücksicht. Mit Konskriptionspatent vom 17. September 1777 wurde angeordnet, Neubauten ohne Rücksicht auf die arithmetische Abfolge mit der nächstfolgend freien höheren Nummer zu versehen. Die Nummerierung wurde in der Stadt und in 30 der 34 zwischen Glacis und Linienwall gelegenen Vorstädten getrennt (das heißt jeweils mit CNr. 1 beginnend) durchgeführt (Ausnahmen: Neubau-Neustift und Oberneustift-Schottenfeld 1786/1789, Laurenzergrund 1799, Breitenfeld 1802). Hand in Hand mit der Häusernummerierung ging eine Bezeichnung der Straßen, Gassen und Plätze (Straßennamen).

Die erste Nummerierung ist 1773 im Stadtplan von Joseph Anton Nagel kartographisch festgehalten worden.


2. Nummerierung

Als durch die rege Bautätigkeit die Häusernummerierung unübersichtlich geworden war, erhielt die Stadt am 31. Juli 1795 aus Gründen einer Verbesserung der Konskription, aber auch im Einvernehmen mit den Erfordernissen des Grundbuchs- und Steueramts die Weisung, in der Stadt und in sämtlichen magistratischen Vorstädten eine neue Durchnummerierung vorzubereiten (nach Genehmigung Verordnung des Magistrats vom 12. September 1795). Die Hausnummern sollten in der Stadt mit roter, in den Vorstädten hingegen mit schwarzer Farbe angeschrieben werden. Die Häusernummerierung wurde in der Stadt und in den Vorstädten fast lückenlos durchgeführt (Ausnahmen bildeten Hungelbrunn [nur elf Häuser!], Oberneustift-Schottenfeld [erst 1808] und Spittelberg [nur 1. Nummerierung]).

Die zweite Nummerierung ist 1805 im Stadtplan von Max von Grimm kartographisch erfasst worden.

Vorstadt Mariahilf. Ausschnitt aus einem Stadtplan von Wien (1812). Die Häuser tragen die Konskriptionsnummern der 2. Nummerierung. Auf dem Plan sind die einzelnen Konskriptionsbezirke farblich unterschieden (1812, WStLA, Plan- und Schriftenkammer, P10/2: 112196/01).


3. Nummerierung

1821 kam es in der Stadt und in 17 Vorstädten infolge der fortgeschrittenen Bautätigkeit neuerlich zu einer Neunummerierung. Diese wird in der Literatur am häufigsten zitiert.

Die dritte Nummerierung ist 1820-1825 im Stadtplan von Anton Behsel kartographisch festgehalten worden.


4. Nummerierung

In einigen Vorstädten kam es zwischen 1827 und 1830 nochmals zu einer neuen Häusernummerierung (Jägerzeile 1827, Landstraße 1830, Wieden 1830 und Mariahilf 1830). Außerdem kam es in Gumpendorf 1830 (hier bereits die fünfte, weil auch 1807 eine zusätzlich Nummerierung stattgefunden hatte) und in Oberneustift-Schottenfeld 1828 (hier erst die dritte, weil nur 1786-1789 und 1808 Nummerierungen durchgeführt worden waren) zu Neunummerierungen.


Einführung der Orientierungsnummern

Nummerierung 1850/1862

Hatte sich bis zur Eingemeindung der Vorstädte (1850) die Nummerierung lediglich an den neuen Verbauungsgegebenheiten orientiert, so erfolgte in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts der Übergang von der "Conscriptionsnummerierung" (C.-Nr.) zur "Orientierungsnummerierung" (O.-Nr.). Obwohl der Magistrat bereits wenige Wochen nach der Publizierung der Provisorischen Gemeindeordnung am 28. März 1850 das Bauamt beauftragt hatte, eine neue Häusernummerierung in der Stadt vorzunehmen (beziehungsweise am 21. Mai 1850 den entsprechenden Auftrag für die ehemaligen Vorstädte erteilt hatte), wurde im Gemeinderat erst am 23. Februar 1860 eine neue Häusernummerierung nach Straßen und Gassen beantragt und am 3. April 1860 von diesem im Prinzip gebilligt. Am 15. Mai 1860 nahm eine Kommission die Arbeit auf, am 11. August 1860 wurde der vom Magistrat beantragte und vom Gemeinderat begutachtete Vorschlag mit Erlass der Niederösterreichischen Statthalterei genehmigt. Im Zuge der Bestätigung wurde neben Straße und Hausnummer auch die Angabe des Bezirks verlangt. Am 2. Mai 1862 beschloss der Gemeinderat die neue Nummerierung der Häuser (bei gleichzeitiger Benennung der Straßen, Gassen und Plätze).

Seither beginnt die Nummerierung in der mit den Vorstädten vereinigten Stadt (1.-9. Bezirk) in jeder Gasse bei 1, wobei bei Radialstraßen (vom Zentrum Stephansplatz ausgehend) die Nummern von innen nach außen, bei den übrigen Straßen vom niedrigeren zum höheren Bezirk (also im Uhrzeigersinn) laufen, in jedem Fall links die ungeraden und rechts die geraden Nummern. Auf Plätzen laufen die Nummern im Kreis (im Uhrzeigersinn; Ausnahme: Stephansplatz). Die Hausnummerntafeln der Inneren Stadt hatten eine gleichförmige, länglich-viereckige Form mit weißer Grundfläche und roten Einfassungsrändern. Auf den Hausnummerntafeln war neben der Straße auch der Bezirk angegeben, außerdem wurden die Bezirke durch verschiedenfarbige Einfassungsränder gekennzeichnet (Straßentafeln). Bereits 1868 wurden neue Richtlinien erlassen und die älteren in Erinnerung gerufen; weitere Bestimmungen enthielt das Volkszählungsgesetz 1869.


Nummerierung 1884

In diesem Jahr wurde eine teilweise Neunummerierung vorgenommen. In den Vororten (ausgenommen die 1874 zum 10. Bezirk zusammengeschlossenen Orte) erfolgte der Übergang zur Orientierungsnummerierung zwischen 1863 und 1892 (Inkrafttreten der Eingemeindung der Vororte, beispielsweise in Gaudenzdorf am 16. Oktober 1865). Außerdem erhielt jedes Haus im Zuge der ab 1874 erfolgten Neuanlegung der Grundbücher noch eine Grundbuchs-Einlagezahl (E. Z.), die mit der zur gleichen Zeit vergebenen "Neuen C.-Nr." in den Baukonsensbüchern ident ist (Einlagezahl).


Übersicht über die Phasen der Häusernummerierungen

Überblick über die Konskriptionsbezirke (Vorstädte) und die 1850 eingeführte Bezirkseinteilung. Da bei der Festlegung der Bezirksgrenzen auf die Vorstadtgrenzen keine Rücksicht genommen wurde, verteilten sich manche Vorstädte auf zwei oder auch drei Bezirke (1865, WStLA, Kartografische Sammlung, P1: 249.3).

Die Übersicht zeigt die Einführung beziehungsweise Änderungen der Konskriptionsnummern in den einzelnen Konskriptionsbezirken in alphabetische Reihung. Die Nummerierungen erfolgten grundsätzlich pro Konskriptionsbezirk in fortlaufender Zahl (Konskriptionsnummer).[1] Die Konskriptionsbezirke entsprachen den Vorstädten (Vorstadtgründen); die Innere Stadt war ein eigener Konskriptionsbezirk. Die Grenzen der Konskriptionsbezirke (Vorstädte) sind im Stadtplan von 1812 (WStLA, Pläne der Plan und Schriftenkammer, P10/2: 112196/1) oder im Übersichtsplan von 1865 (WStLA, Kartografische Sammlung, P1: 249.3) eingezeichnet. [2]

Zur Umrechnung von Konskriptionsnummern auf die heutige Adresse dienen folgende Hilfsmittel:

Der Häuserkataster von Behsel (1829) bietet eine Konkordanz zu den beiden vorangegangenen Häusernummerierungen, der Häuserkataster von 1847 zur letzten vorangegangenen Häusernummerierung. Eine Konkordanz der letzten Konskriptionsnummern zu den Orientierungsnummern kann man dem Häuserkataster von Schlessinger (1875) entnehmen.


Konskriptionsbezirk Bezirk 1. Nummerierung 2. Nummerierung 3. Nummerierung 4. Nummerierung Orientierungsnummern
Alservorstadt 8, 9 1770 1795 - 1821 - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Karte Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [3] Stadtplan (1887)
Althan 9 1770 - - - - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Karte Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) Stadtplan (1887)
Altlerchenfeld 7, 8 1770 1795 - - - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Karte Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [4] Stadtplan (1887)
Breitenfeld 8 - [5] 1802 - 1821 - 1862
Häuserkataster - Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Karte - Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [6] Stadtplan (1887)
Erdberg 3 1770 1795 - 1820 - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Karte Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [7] Stadtplan (1887)
Gumpendorf 6 1770 1795 1807 1821 1830 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Grosbauer (1805) Gutjahr (1816) Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Karte Nagel (1773) Grimm (1805) Roscher (1812) Behsel (1825) Stadtplan (1858) [8] Stadtplan (1887)
Himmelpfortgrund 9 1770 1795 - - - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Karte Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) Stadtplan (1887)
Hundsturm 5, 10 1770 1795 1816 1821[9] 1829 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Fraißl (1812) Gutjahr (1816) Gutjahr (1821) Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Karte Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [10] Stadtplan (1887)
Hungelbrunn 4, 5 1770 - - - - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Karte Nagel (1773) [11] Roscher (1812) [12] - Behsel (1825) [13] Stadtplan (1858) [14] Stadtplan (1887)
Nagel (1773) [15] - [16] - Behsel (1825) [17] Stadtplan (1858) [18] Stadtplan (1887)
Jägerzeile 2 1770 1795 - 1821 1827 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Gutjahr (1821) Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Karte Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [19] Stadtplan (1887)
Josefstadt 8 1770 1795 - 1821 - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Karte Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [20] Stadtplan (1887)
Laimgrube 6 1770 1795 - 1821 - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Karte Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [21] Stadtplan (1887)
Landstraße 3 1770 1795 - 1820 1830 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Karte Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [22] Stadtplan (1887)
Laurenzergrund 5 - [23] 1799 - - - 1862
Häuserkataster - Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Karte - Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [24] Stadtplan (1887)
Leopoldstadt 2 1770 1795 - 1819 - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Karte Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [25] Stadtplan (1887)
Lichtental 9 1770 1795 - - - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) Stadtplan (1887)
Magdalenengrund 6 1770 1795 - - - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [26] Stadtplan (1887)
Margareten 5 1770 1795 - 1821 - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [27] Stadtplan (1887)
Mariahilf 6, 7 1770 1795 - - 1830 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [28] Stadtplan (1887)
Matzleinsdorf 5, 10 1770 1795 - - - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [29] Stadtplan (1887)
Michelbeuern 9 - [30] 1795 - 1821 - 1862
Häuserkataster - Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan - Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [31] Stadtplan (1887)
Neubau (Neubau-Neustift) 7 1786/1789 1795 1807 1821 - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Grosbauer (1805) Gutjahr (1816) Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Grimm (1805) Roscher (1812) Behsel (1825) Stadtplan (1858) [32] Stadtplan (1887)
Nikolsdorf 5 1770 1795 - - - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [33] Stadtplan (1887)
Oberneustift siehe Schottenfeld
Reinprechtsdorf 5 1770 1795 - - - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [34] Stadtplan (1887)
Roßau 9 1770 1795 - - - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) Stadtplan (1887)
St. Ulrich 6, 7, 8 1770 1795 - 1821 - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [35] Stadtplan (1887)
Schaumburgergrund 4, 10 - [36] - [37] 1816 - - 1862
Häuserkataster - - Gutjahr (1816) Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan - - Behsel (1825) Behsel (1825) Stadtplan (1858) [38] Stadtplan (1887)
Schottenfeld (bis 1820 Oberneustift) 7 1786/1789 - 1808 - 1828 1862
Häuserkataster Ponty (1779) - Gutjahr (1816) Gutjahr (1821) Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) - Roscher (1812) Behsel (1825) Stadtplan (1858) [39] Stadtplan (1887)
Spittelberg 7 1770 - - - - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [40] Stadtplan (1887)
Stadt (Innere Stadt) 1 1770 1795 - 1821 - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [41] Stadtplan (1887)
Strozzigrund 8 1770 1795 - - - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [42] Stadtplan (1887)
Thury 9 1770 [43] 1795 - - - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) [44] - Behsel (1825) [45] Stadtplan (1858) [46] Stadtplan (1887)
- - [47] - Behsel (1825) [48] Stadtplan (1858) [49] Stadtplan (1887)
Weißgerber 3 1770 1795 - 1821 - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [50] Stadtplan (1887)
Wieden 4, 5, 10 1770 1795 - 1819 1830 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) - Behsel (1825) Stadtplan (1858) [51] Stadtplan (1887)
Windmühle 6 1770 [52] 1795 - 1821 - 1862
Häuserkataster Ponty (1779) Gutjahr (1816) - Behsel (1829) Häuserschema (1847) Schlessinger (1875)
Stadtplan Nagel (1773) Roscher (1812) [53] - Behsel (1825) [54] Stadtplan (1858) [55] Stadtplan (1887)
- - [56] - Behsel (1825) [57] Stadtplan (1858) [58] Stadtplan (1887)
Nummer der ersten Konskription. Haus Wien 1, Ballgasse 8

Quellen

Häuserkataster

Stadtpläne


Literatur

  • Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matriken-Führer und Familienforscher. Wien: Verlag d. Österr. Inst. für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde [1929], 96 ff.
  • Christian Brandstätter: Stadtchronik Wien. 2000 Jahre in Daten, Dokumenten und Bildern. Wien [u.a.]: Brandstätter 1986, S. 171
  • Hertha Wohlrab, Felix Czeike: Die Wiener Häusernummern und Straßentafeln. Ein Beitrag zu ihrer historischen Entwicklung, in: Wiener Geschichtsblätter. Wien: Verein für Geschichte der Stadt Wien 27 (1972), S. 333 ff.


Einzelnachweise

  1. Die Grundlage der Zusammenstellung bildet Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matriken-Führer und Familienforscher. Wien: Verlag d. Österr. Inst. für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde [1929], S. 102. Abweichende Jahresangaben resultieren v.a. daraus, dass Geyer nicht die tatsächliche Einführung der Nummerierungen anführt, sondern die ältesten gedruckten Kataster.
  2. Die Verknüpfungen der Tabelle bieten einen raschen Einstieg in die wichtigsten, online verfügbaren Pläne und Häuserschematismen. Bei den georeferenziert verfügbaren Plänen wird direkt auf den entsprechenden Ausschnitt in Wien Kulturgut verlinkt. Die Umrechnung einer Konskriptionsnummer auf die moderne Adresse ist nur möglich, wenn diese einer Nummerierungsphase zugeordnet werden kann. Zum Auffinden eines Hauses auf dem Plan kann es hilfreich sein, die im Häuserschematismus angegebene Straßenbezeichnung zu berücksichtigen. Alle historischen Wiener Straßennamen sind als eigene Artikel im Wien Geschichte Wiki erfasst. Durch die Georeferenzierung der Pläne im Wien Kulturgut ist eine rasche Verortung einzelner Häuser möglich.
  3. Siehe auch: Ziegler (1861)
  4. Siehe auch: Ziegler (1861)
  5. Vor 1802 kein Baubestand.
  6. Siehe auch: Ziegler (1861)
  7. Siehe auch: Ziegler (1861)
  8. Siehe auch: Ziegler (1861)
  9. Zwar wird in Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien 1822/1823 angegeben, aber bei Gutjahr (1821) ist die neue Nummerierung schon durchgeführt.
  10. Siehe auch: Ziegler (1861)
  11. Konskriptionsnummern Hungelbrunn 1 bis 5.
  12. Konskriptionsnummern Hungelbrunn 1 bis 5.
  13. Konskriptionsnummern Hungelbrunn 1 bis 5.
  14. Konskriptionsnummern Hungelbrunn 1 bis 5. Siehe auch: Ziegler (1861)
  15. Konskriptionsnummern Hungelbrunn 6 bis Ende.
  16. Konskriptionsnummern Hungelbrunn 6 bis Ende. Weil der Stadtplan 1812 noch nicht georeferenziert vorhanden ist, kann hier noch nicht verlinkt werden.
  17. Konskriptionsnummern Hungelbrunn 6 bis Ende.
  18. Konskriptionsnummern Hungelbrunn 6 bis Ende.
  19. Siehe auch: Ziegler (1861)
  20. Siehe auch: Ziegler (1861)
  21. Siehe auch: Ziegler (1861) und Ziegler (1861)
  22. Siehe auch: Ziegler (1861)
  23. 1770 Häuser bei Hungelbrunn und Matzleinsdorf konskribiert.
  24. Siehe auch: Ziegler (1861)
  25. Siehe auch: Ziegler (1861)
  26. Siehe auch: Ziegler (1861)
  27. Siehe auch: Ziegler (1861)
  28. Siehe auch: Ziegler (1861)
  29. Siehe auch: Ziegler (1861)
  30. 1770 Häuser bei Alsergrund konskribiert.
  31. Siehe auch: Ziegler (1861)
  32. Siehe auch: Ziegler (1861)
  33. Siehe auch: Ziegler (1861)
  34. Siehe auch: Ziegler (1861)
  35. Siehe auch: Ziegler (1861) und Ziegler (1861)
  36. Vor 1816 kein Baubestand.
  37. Vor 1816 kein Baubestand.
  38. Siehe auch: Ziegler (1861)
  39. Siehe auch: Ziegler (1861)
  40. Siehe auch: Ziegler (1861)
  41. Siehe auch: Ziegler (1861)
  42. Siehe auch: Ziegler (1861)
  43. Die Häuser im Bereich der heutigen Liechtensteinstraße 137 und 139 und der Viriotgasse 1770 im Konskriptionsbezirk Lichtental, 1795 zu Thury nummeriert.
  44. Konskriptionsnummern Thury 1 bis 13 und 16 bis Ende.
  45. Konskriptionsnummern Thury 1 bis 13 und 16 bis Ende.
  46. Konskriptionsnummern Thury 1 bis 13 und 16 bis 82.
  47. Konskriptionsnummern Thury 14 und 15. Weil der Stadtplan 1812 noch nicht georeferenziert vorhanden ist, kann hier noch nicht verlinkt werden.
  48. Konskriptionsnummern Thury 14 und 15.
  49. Konskriptionsnummern Thury 14, 15 und 83 bis Ende. Siehe auch der Plan Ziegler (1861)
  50. Siehe auch: Ziegler (1861)
  51. Siehe auch: Ziegler (1861)
  52. Die Häuser der späteren „Oberen Windmühle“ im Bereich der heutigen Mariahilfer Straße 111-117, Webgasse und Haydngasse wurden 1770 im Konskriptionsbezirk Gumpendorf, ab 1795 zu Windmühle nummeriert.
  53. Konskriptionsnummern Windmühle 1 bis 63 und 84 bis 87, die so genannte Untere Windmühle.
  54. Konskriptionsnummern Windmühle 1 bis 70, die so genannte Untere Windmühle.
  55. Konskriptionsnummern Windmühle 1 bis 70, 107 und 110, die so genannte Untere Windmühle.
  56. Konskriptionsnummern Windmühle 64 bis 83, die so genannte Obere Windmühle. Weil der Stadtplan 1812 noch nicht georeferenziert vorhanden ist, kann hier noch nicht verlinkt werden.
  57. Konskriptionsnummern Windmühle 71 bis Ende, die so genannte Obere Windmühle.
  58. Konskriptionsnummern Windmühle 71 bis 106, 108 bis 109, die so genannte Obere Windmühle. Siehe auch: Ziegler (1861)