Konrad Balthasar Starhemberg

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Personenname Starhemberg, Konrad Balthasar
Abweichende Namensform
Titel Graf
Geschlecht männlich
GND 1018415084
Geburtsdatum 1612
Geburtsort Wien
Sterbedatum 03.04.1687
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Staatsmann
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  28.11.2017 durch WIEN1\lanm09bum
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Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Letzte Wohnadresse1Minoritenplatz5
NameVerwandtschaftsgrad
Franz Ottokar von StarhembergSohn
Anna Elisabeth von Zinzendorf1. Gattin
Gunacker Thomas Graf StarhembergSohn
Katharina Gräfin Cavriani2. Gattin
Paul Jakob von StahrembergSohn
Dorothea von ThannhausenSchwiegertochter
Ernst Rüdiger Graf StarhembergSohn

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Starhemberg Konrad Balthasar (1643 Graf), * 1612 Wien, † 3. April 1687 Stadt 42, Starhembergpalais [1, Minoritenplatz 5]; (Eintragung im Totenbeschauprotokoll am 5. April; Pfarrkirche Eferding, Oberösterreich), Staatsmann, Sohn des Paul Jakob von Stahremberg und dessen Gattin Dorothea von Thannhausen, verwitwete Stubenberg, erste Gattin (1635) Anna Elisabeth von Zinzendorf, verwitwete Zelking († 1659; Sohn Ernst Rüdiger Graf Starhemberg, der Verteidiger Wiens 1683), zweite Gattin (1660) Katharina Gräfin Cavriani († 1716; Söhne Franz Ottokar von Starhemberg und Gundacker Thomas Graf Starhemberg).

Biographie

Starhemberg war zuerst kaiserlicher Offizier (Teilnahme an der Schlacht bei Nördlingen 1634, Ausscheiden aus der Armee wegen Verwundung 1635), wurde 1637 Beisitzer des Landrechts (landständischen Gerichts) in Niederösterreich und wirkte ab 1641 als Rat im niederösterreichischen Regiment (Niederösterreichische Landesregierung). 1657 wurde er Vizestatthalter, 1663-1687 war er Statthalter (Bewährung bei der Bekämpfung der Pest 1679 und Vorbereitung der Verteidigung Wiens 1683 [während der Belagerung hielt er sich mit dem niederösterreichischen Regiment in Linz auf, die Verteidigung leitete sein Sohn aus erster Ehe]). 1665-1687 war Starhemberg auch Mitglied des Geheimen Rats. Orden vom goldenen Vlies (1681). Er mehrte den Familienbesitz (Freihaus auf der Wieden, Starhembergpalais [1]) und kaufte 1660 die (1620 konfiszierte) Herrschaft Eferding zurück.


Literatur

  • Albert Starzer: Beiträge zur Geschichte der niederösterreichischen Statthalterei. Wien: Jasper 1897, S. 252 ff.
  • Henry Frederick Schwarz: The Imperial Privy Council in the seventheenth Century. Cambridge, Mass. [u.a.]: Harvard Univ. Press [u.a.] 1943 (Harvard historical studies, 53), S. 355 ff.
  • Familie Starhemberg