Kommunalfriedhöfe

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Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Als auf Anordnung Josephs II. alle innerhalb des Linienwalls auf Vorstadtgründen bestehenden Friedhöfe geschlossen wurden, legte man 1783 außerhalb des Linienwalls (heute Gürtelstraße) fünf Kommunalfriedhöfe an. Es waren dies:

Im Verlauf von rund 90 Jahren wurden die Kommunalfriedhöfe so stark belegt, dass an einen geeigneten Ersatz gedacht werden musste. So kam es nach langwierigen Verhandlungen zur Errichtung des Zentralfriedhofs in Simmering, dessen Notwendigkeit der Gemeinderat bereits 1861 erkannt hatte und der am 1. November 1874 eröffnet werden konnte. Die alten Kommunalfriedhöfe wurden bis 1874 belegt, dann geschlossen und später teilweise in Parkanlagen umgewandelt. Zahlreiche auf den Kommunalfriedhöfen Bestattete wurden exhumiert und auf andere Friedhöfe - besonders den Zentralfriedhöf - überführt. Der Friedhof St. Marx blieb als einziger der fünf Kommunalfriedhöfe weitgehend erhalten.