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Kolomankirche

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Die Kolomankirche am Kolomanfreithof vor dem Kärntnertor, links oben die Steinerne Brücke um 1520, rekonstruierte Ansicht
Art des Bauwerks Sakralbau
Jahr von 1338
Jahr bis 1529
Andere Bezeichnung Kolomankapelle
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  28.08.2017 durch WIEN1\lanm08mic
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Bildname Rekonstruktion Buergerspital Kolomanfriedhof.jpg
Bildunterschrift  Die Kolomankirche am Kolomanfreithof vor dem Kärntnertor, links oben die Steinerne Brücke um 1520, rekonstruierte Ansicht
Bildquelle Wienmuseum / 7reasons
Bildrechte
BezirkStraßeHausnummer
1Karlsplatz
1Kärntner Straße

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Kolomankirche (vor dem Kärntnertor), auch Kolomankapelle, auf dem Kolomanfreithof. Die kleine Kirche wurde außerhalb der Mauern, in der Nähe des Bürgerspitals, am linken Ufer des Wienflusses erbaut. 1338 schenkte sie der Arzt und Pfarrer von Himberg, Meister Jakob, dem Bürgerspital. Damals dürfte sich dort bereits der Friedhof des Bürgerspitals (Kolomanfreithof) samt einer Friedhofkapelle befunden haben. 1529 wurde die Kirche von den Türken zerstört und nicht wieder aufgebaut, der Friedhof jedoch vom in die Stadt übersiedelten Bürgerspital weiterhin verwendet.

Ablassurkunde von Papst Bonifaz IX. für die Kolomankirche, ausgestellt in Rom am 27. Dezember 1400
.
Päpstliche Bleibulle der Ablassurkunde mit dem Namen des Papstes (Bonifatius P(a)p(a) VIIII) und den Heiligen Paulus und Petrus (1400).
Die zerstörte Kolomankirche während der Ersten Osmanenbelagerung 1529. Ausschnitt aus: Rundansicht von Wien, Niklas Meldeman (1530).

Literatur

  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 231
  • Anton Mayer: Das kirchliche Leben und die christliche Caritas (Wohlthätigkeitsanstalten). In: Alterthumsvereine zu Wien [Hg.], Geschichte der Stadt Wien. Band 2: Von der Zeit der Landesfürsten aus habsburgischem Hause bis zum Ausgange des Mittelalters, Hälfte 2. Wien: Holzhausen 1905, S. 867–945 (zum Friedhof S. 903 f.)
  • Richard Perger / Walther Brauneis: Die mittelalterlichen Kirchen und Klöster Wiens. Wien [u.a.]: Zsolnay 1977 (Wiener Geschichtsbücher, 19/20), 247 ff.
  • Sarah Pichlkastner: Eine Stadt in der Stadt. InsassInnen und Personal des frühneuzeitlichen Wiener Bürgerspitals – eine Studie anhand exemplarischer Untersuchungszeiträume [in Arbeit befindliche Dissertation an der Universität Wien, geplanter Abschluss 2018]
  • Brigitte Pohl-Resl: Rechnen mit der Ewigkeit. Das Wiener Bürgerspital im Mittelalter. Wien [u. a.]: R. Oldenbourg Verlag 1996 (Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Ergänzungsband 33), 113, 117, 124, 190