Kleeblattgasse

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Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von 1863
Jahr bis
Name seit 25.01.1863
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Pfeilerstraße, Pfeilschnitzerstraße, Unter den Pfeilschnitzern, Ofenlochgassel
Benannt nach Zum steinernen Kleeblatt
Bezirk 1
Lage
Verkehr
Prominente Bewohner
Besondere Bauwerke
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Kleeblattgasse (1), benannt (25. Jänner 1863) nach dem Kleeblatthaus ("Zum steinernen [grünen] Kleeblatt"). 1350 findet sich die Bezeichnung bei den Pfeilschnitzern, 1351 Pfeilerstraße, 1356 Pfeilschnitzerstraße und 1383 beziehungsweise 1527 Unter den Pfeilschnitzern; im 18. Jahrhundert wird die Kleeblattgasse Ofenlochgassel (Ofenlucke; benannt nach dem Hausschild "Zum großen Ofenloch") genannt (ähnliche Bezeichnungen bis Mitte des 19. Jahrhunderts).

Pfarrzugehörigkeit bis 1938

Bis 1938 lag die Standesführung in Österreich in den Händen der konfessionellen Behörden. Die Geburts-, Ehe-, und Sterbematriken von katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der zuständigen Pfarre geführt.

Gebäude

Literatur

  • Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matrikenführer und Familienforscher. Wien: Verlag des Österreichischen Instituts für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde, 1929
  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 465
  • Leopold Hochberger / Joseph Noggler: Geschichte der Wiener Apotheken. Wien: Verlag des Wiener Apotheker-Hauptgremiums 1917-1919. Band 2, S. 46 ff. (Nummer 1-3, Tuchlauben 9; Apotheke)
  • Wilhelm Kisch: Die alten Straßen und Plätze von Wiens Vorstädten und ihre historisch interessanten Häuser. (Photomechan. Wiedergabe [d. Ausg. v. 1883]). Cosenza: Brenner 1967, Band 1, S. 624 f.
  • Richard Perger: Straßen, Türme und Basteien. Das Straßennetz der Wiener City in seiner Entwicklung und seinen Namen. Wien: Deuticke 1991 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 22)
  • Friedrich Reischl: Die Wiener Prälatenhöfe. Wien: Selbstverlag 1919, S. 71
  • Justus Schmidt / Hans Tietze: Dehio Wien. Wien: A. Schroll 1954 (Bundesdenkmalamt: Die Kunstdenkmäler Österreichs), S. 86
  • Renate Wagner-Rieger: Das Wiener Bürgerhaus des Barock und Klassizismus. Wien: Hollinek 1957 (Österreichische Heimat, 20), S. 61 f.