Karmeliterplatz

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Karmeliterplatz 5, Karmeliterkloster und Teil der Fassade der Karmeliterkirche, um 1902
Art des Objekts Verkehrsfläche
Jahr von 1905
Jahr bis
Name seit 15.03.1905
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Bürgerplatz
Benannt nach Karmeliten
Bezirk 2
Lage Leopoldstadt
Verkehr
Prominente Bewohner Joseph Drechsler
Besondere Bauwerke Karmeliterkirche (2, Karmelitenplatz), Zum goldenen Hirschen (2)
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  25.03.2017 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Bildname HMW 028267.jpg
Bildunterschrift  Karmeliterplatz 5, Karmeliterkloster und Teil der Fassade der Karmeliterkirche, um 1902
Bildquelle HMW 28267, Foto: A. Stauda
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Karmeliterplatz (2, Leopoldstadt), benannt (15. März 1905 Stadtrat) nach dem Kloster und der Kirche der Karmeliten. 1848 kurzzeitig Bürgerplatz.

Gebäude

  • Karmeliterkirche "Zum heiligen Josef".
  • Nummer 1 (Taborstraße 17B): Wohnhaus "Zum goldenen Hirschen".
  • Nummer 2 (Kleine Sperlgasse 9): Das zweistöckige Wohnhaus "Zum Glücksrad" wurde 1788-1791 vom bürgerlichen Baumeister Franz Millinger erbaut; Fassade mit Putzfeldern und Plattendekor, gebänderter Mitteltrakt, bemerkenswertes Portal. Hier wurde 1793 die älteste öffentliche Mädchenschule eingerichtet; im 19. Jahrhundert wohnte hier Kapellmeister Joseph Drechsler, der mit der Familie Strauß (die ihre Wohnung im schräg gegenüberliegenden Haus "Zum goldenen Hirschen" hatte) in enger Verbindung stand.
  • Nummer 3: Das zweistöckige Wohnhaus "Zum Reichsapfel" wurde 1788 erbaut; Fassade mit Lisenengliederung, Putzfeldern und Plattendekor, malerischer kleiner Hof.

Literatur

  • Die Leopoldstadt. Ein Heimatbuch. Wien: Lehrer-Arbeitsgemeinschaft 1937, S. 299
  • Felix Czeike: II. Leopoldstadt. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1980 (Wiener Bezirkskulturführer, 2), S. 19 ff.

Gebäude:

  • Renate Wagner-Rieger: Das Wiener Bürgerhaus des Barock und Klassizismus. Wien: Hollinek 1957 (Österreichische Heimat, 20), S. 103